Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
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A U s

Bürste oder Pinsel über alle Theile her. Der Kette giebtman ein wenig Oel und zieht sie durch die Finger oder durch ,

ein reines Stück Papier, damit der Schmutz oder Rost ^

davon gehe; hernach bürstet man sie wieder rrocken ab. ;Auch ist 'es oft nöthig, daß die Feder gereinigt werde.Man nimmt sie zu dem Ende aus ihrem Hause, streichtmit einem feinen Holze den Schmutz von derselben undbürstet sie alsdann mit einer Bürste ab.

Eben so müßen auch die Gehäuse von dem darin be-findlichen Staube oder daran klebenden Schmutze gereinigtwerden. Zu dem Ende nimmt man die Fütterung ausden äußern Gehäusen heraus, säubert sie von allem Staubeoder macht eine neue. Die Gehäuse bürstet man mit Essigund Kreide ab, streicht mit einem besondern Instrument(s. Polirstahl)' die Beulen heraus, die sich etwa in dieGehäuse gedrückt haben, und alsdann kann man letzter^wenn man will auch noch poliren.

Sollten auch wohl Zapfen vom Roste angefressen /

seyn, so muß man durch Abdrehen und Poliren derselbenden Rost wegnehmen, und da nachher die Löcher zu weitgeworden sind, so muß man dieselben entweder enger schla- igen oder von neuen füttern. Sollten aber alsdann, wie i

wohl zu vermuthen steht, die Zapfen für die bewegende ^

Kraft, zu schwach geworden seyn, so bleibt keist anderes ^Mittel übrig als diese Theile ganz neu zu verfertigen.

Ausschlössen, s. Ausgeschliffen. >

Ausschweifen, s. Auswerfen. j

Ausschwenken, Ausschwingen, Ueber-schwenk en, Ucberschwingen, ren verker. DieseBenennungen legt man einer Taschenuhr bey, wenn die 1Spindel sich aus den Zähnen des Steigrades bezieht, wo-durch die Uhr entweder stehen bleibt oder mit einer beschleu-nigten Bewegung ablaufen muß, welches letztere den größ-ten Schaden für die Uhr nach sich ziehen kann, weil als-dann die Zähne des Steigrades oft an der Spindel heraus-schleifen, verbogen, abgestumpft oder auch wohl' abge-brochen werden können.