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Das Ausschwenken geschieht
1) wenn der Spielraum der Steigradswelle hin undder zu gras geworden ist (gewöhnlich dadurch daß das Hin-tere Sceiaradsklöbchen nicht recht fest sitzt! wodurch derSchwung der Unruhe kleiner und das Steigrad selbst zuweit von den Spindellappen entfernt wird.
2) Wenn die Löcher der Spindelzapfen zu weitgewordensind.
;) Wenn der Anschlagstift zu kurz ist, so daß er überdie Stellungsflügel hinfährt und vorzüglich
4) wenn der Anschlagstift nicht an der rechten Stellesitzt. Alles dies kann leicht verbessert werden, entweder,wenn man das Steigrad naher gegen die Spindel rückt,und den Hintern Steigradsklöbchen fester macht, oder wennman die Spindelzapfenlöcher enger macht, oder den An«schlagstift verlängert, s. Anschlagstift.
Ausschwenkstift, s. Anschlagstift.
Ausschweiffeilen, diese sind rund und eben sogestaltet, als die sogenannten Vogel Zungen, s. Feile.
Ausschwingen, s. Ausschw'enken.
Ausschwingestifte, s. Anschlagstifte.
Aussetzen, sagt man von Zapfen, die durch einenFall oder Stoß sich aus ihren Löchern begeben haben, wo-durch die Uhr augenblicklich in Stillstand geräth; gewöhn-lich war alsdann der Spielraum der Zapfen zu gros.
Aus streichen, die Zahne und Getriebe, croi-ser, ken äre, heißt ihnen durch besondere Feilen undInstrumente (s. Ausstreichfeilen, Triebfeilen)die rechte Gestalt geben, s. Eingrif.
Aus streich feilen, Ulme 2 ögalir, sindFeilen, die zum Ausstreichen der Zahne dienen. Man hat sieauf mancherley Art; gewöhnlich aber sind sie sehr flach.Einige sind nur auf einer breiten Fläche gehauen, und die-nen zur Wälzung der Zähne; andere auf einer schmalenSeite, welche zum tiefern Einstreichen der Zähne ge-braucht werden.
Auswärmen. So sagt man von Messing, wel-ches man, um es weicher zu machen, ins Feuer legt;