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dem Wechsel des Schlagwerks befinden, uiid die Auslö-sung in Bewegung setzen, s. Repetirwerk undSchlagwerk.
A u SPUhen.Reinigen. nettover. EinePen-deluhr auszuputzen erfordert nicht so viele Subtilität, als eineTaschenuhr. Ist die Pendeluhrvon Eisen und nicht sauber ge-macht, wie z.B. die Thurmuhr, s^ bedient man fich wohleines feinen Sandes zum Ausputzen, den man auf die Theileder Uhr streut, und nun mit einem weichen Holze, z. B.Tannenholz, darüber herfährt. Hernach kann man nochmir einer Bürste den übrig bleibenden Unrath wegnehmen,dü glasen Theile z. B. die Platten mit einem Stück Lederreiben, und die Löcher mit den sogenannten Putz hölzern<f. diese) reinigen. Bey einer guten fein gearbeiteten Pen-deluhr wird etwas mehr Accurateste erfordert; man reibtda die glatten Theile erst mit gutem scharfen Essig, undalsdann mit Leder und Trippel, wozu auch Oel genommenwird. Die Räder reinigt man mit weichem Holze mitTrippel und Oel, und bürstet sie hernach mit einer trocke-nen Bürste nebst Kreide wieder nach. Zu dem Reinigender Getriebe nimmt man ebenfalls ein spitz geschnittenesHolz und hernach eine gute Bürste.
Will man eine Taschenuhr ausputzen, so wischt manerst mit einem leinenen Lappen das alte fließende Oel ab,welches man oft auf den Platten antrift. Alsdann nimmtman eine feine Bürste und handhabt damit die Theile solange, bis sie völlig rein und glänzend werden. EinigeUhrmacher gebrauchen zum Ausputzen der Taschenuhrenbeym Bürsten Trippel, welches jedoch die Vergoldung zusehr angreift, und nicht anzurathen ist; andere bedienensich dazu der Kreide, als des besten Mittels. Währenddes Reinkgens muß man die Theile zwischen einem feinenund reinen leinenen Lappen nehmen, damit der Schweißder Finger sie nicht wieder verunreinige. Die Zapfenlöcherreinigt man mit einem feinen PuHhöl z ch e n, und dieZapfen und Spindellappen mit weich geschlagenem Kork oderHollunder, auch wohl nur mit einer feinen Bürste. Dar-auf fährt man noch ganz zuletzt mit einer fein haarichteu