Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
70
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Aus

drehen sich bestrebt, so muß man ihr diese Spannung zu-vor zu benehmen suchen, weil widrigenfalls die Kette derGefahr zu zerreißen ausgesetzt ist. Um dies also zu ver-hindern , so dreht man, wenn die Feder mit der Schraubeohne Ende angespannt ist, mit dem Anziehschlüssel, denman auf dem viereckigen Zapfen der Schraube ohne Endesteckt, diese Schraube ohne Ende links herum, so langebis die Kette von selbst von der Trummei fallt. Ist aberdie Uhr mit dem Gefperre versehen, so schiebt man denCperrkegel aus dem Sperrrade, wodurch nothwendig dieFeder auch abgespannt werden muß, so daß man nun dieUhr ganz auSeinandernehmen kann.

Mir noch mehrern Schwierigkeiten verbunden undnoch weit mehrere Vorsicht erfordert das Aueeinandcrneh-men einer Repetarivnö - Taschenuhr. Man thut da wohl,sobald das Zieferblact abgenommen ist, sich die Lage allerTheile des Repetir - Vorlegewcrks genau zu werten, sieetwa auf ein Stückchen Papier aufzuzeichnen Vorzüg-lich ist auf die Spannung der Schlagfeder zu achten, fodaß man beym nachmaligen Zusammensetzen iin Standeist , sie wieder auf den nämlichen Fleck zu bringen.Man steckt- zu dem Ende eine kurze Schweinsborstezwischen den Windfang und das letzte Rad des Laufwerksder Revetation, darauf feilt man ein kleines Kerbchenwenn ein solches Zeichen nicht schon da war auf denviereckigen Zapfen des hervorstehenden Scklag-Federstiftsund an das Hebrad. Jetzt mache man alle Theile los,außer den Rahm mit der Kette und der Rolle an welchedie Kette befestigt ist. Man lege das Abgenommene mitden dazu gehörigen Schrauben und Vorsteckstiftchen aneinen sichern Ort, aber so, daß sie sich nicht untereinandermischen; so kann man, wenn dies geschehen ist, die Borstewegziehen, sich merken wieviel die Feder gespannt war,und alsdann noch die übrigen Theile wegnehmen.Ausfeilen, s. Feilen.

Ausfüttern, s. Füttern.

Ausgehender Z u h n. So nennt man denjeni-gen Zahn, welcher eben den Triebstecken verlassen hat; da