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baben, so wie auch hernach die Härtung derselben auf dasvollkommenste verrichtet werden muß. Zweytens muß
die Pfanne in welche die Nuß zu liegen kömmt, die gehörigeGestalt haben, und drittens die Breite der Nuß, dawo sie in der Pfanne aufliegt nach der Schwere der Linseeingerichtet seyn, um die möglichst geringe Friction zu er.halten.
Bey der Beschaffenheit des Stahls muß man dahinfthen, daß seine Poren fein und geschlossen, und daß erselbst so rein als möglich und ohne Adern sey. Da derStahl auch wie das Holz aus unmerkbaren neben einander-liegenden Fibern besteht, so würde, wenn die Lage derFibern der Nuß nach eben der Richmng als die Fibern derPfanne lagen, ein festeres Ineinandergreifen dieser Theileentstehen, wodurch nothwendig auch eine sehr starke An-reibung erzeugt würde. Dies zu vermeiden richte man diePfanne und die Nuß so ein, daß die Fibern der letztemqueer über den Fibern der erstem, also nach der entgegen-gesetzten Richtung zu liegen kommen. Die Härtung mit-telst des Einsetzens wird hier gewöhnlich für die beste ge«halten; wie diese vollkommen gut verrichtet wird, s.Härten.
Nun ist es nöthig, daß die Breite der Pfanne, unddie Stelle derselben wo die Nuß aufliegt, nach der Schweredes Pendels proportionirt sey. Hat man z. B. eine Nuß,deren Breite, soweit sie in der Pfanne liegt, 6 Linien be-trägt, und eine Linse von t o Pfunden halt, so wird, wennman ein Aufhängen für eine Linse von zc> Pf. veranstaltenwollte, die Breite der Nuß da «o sie in der Pfanne auf.liegen soll, nach dem Verhältnisse wie i o zu zo eingerich»tet werden müssen. Da nun ic>: zo — 6: zc>. 6
r 8, so würde also eine solche Nuß eine Breite
von iz Linien haben müssen, um geschickt zu seyn dasPendel zu halten. Auf diese Art wird auch Friction beymAufhängen einer Linse von zo Pf. eben dieselbe seyn, wie