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Graden beschrieb, 24 Stunden rz Minuten in Bewe-gung blieb, ehe der Bogen ^ eines Grades ward. Daer aber das nämliche Pendel mittelst einer Feder aufhieng,so wurde die Bewegung desselben innerhalb 21 Stundenauf einen Bogen von 4 Grad zurückgesetzt. Durch diesebeiden Versuche wurde genugsam bewiesen, daß die^Auf-hängung mittelst Federn, die Bewegung des Pendels un-gleich eher aufhebe, als vermöge der Nuß, obgleich daeinerley Körper eine und dieselbe Bewegung erhielten, undbey einerley Barometerhöhen einerley Widerstand der Lusterlitten.
Bekanntlich sind die Federn, 2, z, 4 auch wohl nochmehrere Zoll lang, an die Pendelstange angebracht. Andas obere Ende der Feder wird ein Stück Messing befestigt,weiches, nachdem die Feder zwischen einem Reifen gehängtwird, welche in einem oben an die Uhrplatke befestigtenstählernen Zapfen sich befindet, auf diesem letztem Zapfenaufliegt. Natürlicherweise muß da oft der Fall eintreten, !daß bey größerer oder geringerer Elasticität der Feder, auch ,die Bewegung des Pendels sich verändern werde, so wie Iauch die Feder der Verlängerung und Verkürzung durch ,die Temperatur schneller ausgesetzt ist, als die Pendel- ^stanze, und was noch das schlimmste hierbey ist, dieseVeränderung nicht durch Compensationsstangen erseht wer- 'den kann. Eben so sind diese Federn dem Zerbrechen leicht iunterworfen, und oft schwer wieder herzustellen. Auchhat endlich diese Aufhängungöart noch den Fehler, daß ivermöge der Schwere der Linse, wenn die Feder durch dieWärme ausgedehnt war, die Kälte sie nicht wieder ver- ^kürzen kann, so daß also die Uhr nach und nach immerlangsamer gehen muß. Aus allen diesen Gründen muß !das Aufhängen mit der Nuß ersterer Art weit vorgezogenwerden.
Um die Nuß so einzurichten , daß sie den gering-sten Widerstand leidet, muß man folgendes (nach HerrnBerthoud a. a. O.) beobachten: erstens muß man einegute Auswahl des Stahls zu treffen suchen, die Porendesselben müssen in Rücksicht der Nuß die gehörige Lage