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Die Würkung des Compensationsblechs auf die Spiralfederverstärkt wird, weil alsdann der Stellungsrücker, durcheine und dieselbe Würkung der Temperatur auf das Blech,verschoben, einen weitem Weg beschreibt; so muß bey äeine solche Einrichtung getroffen werden, daß daselbst dasBlech weiter herauf - oder herunter) gerückt werden kann.Zu dem Ende wird dasselbe vermöge zweyer Schrauben i,K an den Steg L angedrückt; wenn daher die Schraubeein wenig los gezogen wird, so kann auch das Eompensa-tionöblech verschoben werden. Mehrere Methoden, die Ver-Änderung die durch die Warme und Kalte auf die Spiral-feder erzeugt wird, zu corrigiren, findet man im Art. See-uhr, so wie auch in den Werken des Herrn Berthoud,Eeißler u. s. w.
Folgende Grundsätze wandte Hr. Berthoud über-haupt bey der Verfertigung einer astron. Taschenuhr an:
1) mußte die Reibung der Zapfen, und der Widerstanddes Oels immer einerley seyn.
2) die bewegende Kraft stets gleichförmig, damit siedem Regulator immer einerley Kraft mittheilen konnte,wodurch auch die Vibrationen immer einerley blieben.
Z) die Friction bey Ver Hemmung mußte möglichst ge-ringe seyn, und stets gleichförmig bleiben.
4) Durfte die Wärme und Kälte nicht die Elasticitätder Spiralfeder und die Dimensionen der Unruhe verän-dern, und
s) die Unruhe immer einerley Widerstand der Luft,worin sie sich bewegt, erleiden.
Die Dimensionen einer solchen astronomischen Ta-schenuhr waren folgende: das Schneckenrad machte in 4^Stunde Hl'nen Umgang, das Schwungrad hatte i r Linien»m Durchmesser, war 15 Gran schwer, machte 4 Vibra-tionen in einer Sekunde —14400 in einer Stunde. DasHeben der Hemmung war 40°, der Bogen der Vibrationi8o°, die Feder zog 7^ Quentchen. Die Unrube obneSpiralfeder machte 16 Min. in einer Stunde, der Rostdrr Compensation bestand aus i r Schienen, 6 von Stahlund 6 von Messing; ihre Länge war — r6 Linien, Breite