Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
53
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cher Enkftttumg von ihren Zapfen gesetzt werden könne;Heils damit man das Compensationsblech, dessen Ende ämittelst des Balkens chst befestigt wird, da einlegen könne.Dies Compensationsblech ä e besteht aus zwey schwachengehörig calibrirten Blechen, deren eines von hart geschla-genem Messing außerhalb der Seite 6 k liegt; das anderevon Stahl, federhart gehärtet, liegt innerhalb ä k. Beidewerden auf einander ohngefähr in einer Entfernung von rLinien genietet, damit sie die erforderliche Biegung er-halten.

Der Stellungsrücker -r d hat bey b zwey Stifte, zwi-schen denen die Spiralfeder liegt, die also wie bey den ge-wöhnlichen Taschenuhren, durch das Hin-und Herschie-ben dieses Rückers verlängert oder verkürzt wird. DerRücker selbst sitzt an einer Welle fest, die um zwey Zapfenbeweglich ist, wovon einer in der Platte, der andere ineinem Stege I? a liegt. An eben dieser Welle befindetsich der Hebel a g und auf diesen Hebel würkt das Endeder Schraube k, an dem beweglichen Ende des zusammen-gesetzten Blechs ä e. Wird nun letzteres der Kälte aus-gesetzt , so verkürzt sich das messingene Blech bekannter-maßen mehr als das stählerne, und das freye Ende « ent-fernt sich von dem Punkte g, so daß dadurch der Hebel awelcher stets sich gegen das Ende der Schraube, mittelstder Feder x a stützt, nach dem Klöbchen Ir zu in Bewe-gung gesetzt wird, wodurch die Spiralfeder verlängert, undalso auch die Vibrationen der Unruhe langsamer gemachtwerden. Wird aber die Taschenuhr auf irgend eine Artder Wärme ausgesetzt, so Verlängert stich das messingeneBlech mehr äls das stählerne, und das Ende e nähert sichdem Punkte g, wodurch b von k> entfernt, und die Spiral-feder verkürzt wird. Man sieht also, daß wenn sich dieSpiralfeder durch Kälte verkürzte, oder durch Wärmeverlängerte, dies durch eben beschriebene Vorrichtung jedes-mal wieder corrigirt wurde.

Damit man nun noch den Punkt wo dieSchraube den Hebel a F berührt, verändern kann, umihn z. B. näher nach der Welle zu, zu rücken, wodurch