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1 (1810)
Entstehung
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15
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k>in, von der vertikalen Richtung des Rades abweicht; somerkt man sich diese Stelle, legt das Rad auf den AmboSund giebt dem Schenkel des Rades der zu dem ungleichenBogen gehört, einen Hammerschlag, so daß er weiternach der rechten Seite hinkömmt. Mit diesem Abwägenund Richten fahrt man so lange fort, bis das Rad rechtgut rund und an allen Stellen gleich lauft. Sind aber ge-wisse Punkte am Umfange des Rades weiter als anderevom Mittelpunkte desselben entfernt, das heißt: ist esnicht gehörig cirkelrund, so muß man das Rad zwischeneine Drehbank legen, und es am Umfange so lange abdre-hen , bis alle Punkte im Umfange gleich weit vom Mittel-puncte entfernt sind.

Eben so tritt auch oft der Fall ein, daß die Unruhenicht im Gleichgewicht ist, daß nicht alle Stellen in derPeripherie derselben gleich viel Masse enthalten. Dieskann man sehr gut daraus sehen, wenn beym Abwägenimmer eine und dieselbe Stelle des Rades zu unterstkömmt. Man muß von dieser schwerern Stelle so langeetwas abfeilen bis das Rad ins Gleichgewicht kömmt, dasheißt: daß es in jeder gegebenen Lage in Ruhe komme.Denn dadurch daß das Schwungrad oder auch ein jedesandere Rad auf einer Stelle schwerer ist als auf der andern,wird ein veränderlicher Gang der Uhr verursacht, so daßdie Uhr in der Lage, wo der schwerste Punkt des Radesherab hängt, zu langsam geht, auch selbst leicht stehenbleiben kann. Da man diesen Fehler auf dem Abwäge-zirkel bald wahrnehmen kann, so ist er auch, wie schongesagt, leicht zu verbessern.

Abwägezirkel, Dickzirkel, Krumzirkes,Unruhwaage, Aecht, Oompss ä'epLisseur.Dieser besteht gewöhnlich aus zwei Schenkeln in Gestalteines 8, die so über einander gelegt und durch ein Charnierzusammengefügt werden, daß sie eine 8 bilden, die mannach Belieben erweitern kann, um in die Enden der Schen-kel roch beiden Seiten, in welche feine Löcher gebohrt sind,die Zapfen des Rades so zu legen, daß das Rad, welches man