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1 (1835)
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ben, so daß Beaumanoir sagt: zwischen dem Bauern und sei-nem Herrn gibt es keinen Richter als Gott. (Il n'^ s, ontrole seignöur vt le vilsin , sntro jugo kors Dieu. ") *1 DieKlagen und Streitigkeiten, welche die adelichen Lehnsträgertheils unter sich, theils mit andern freien Leuten oder mit denBauern eines andern Herrn hatten, **) wurden von einem Ge,

*) Noch etwas nachdrücklicher sagt Dcfontaines clisg. 2l.

sil. 8- n's 6nti6 toi (seiAiieur) 6t ton vilsin jugo,koi-8 Dien. " Wie weit die Herrn in der Wirklichkeit dieUnterdrückung trieben, erhellt aus folgender Stelle dessel-ben Schriftstellers. (<_Rsp. 21. sm. 8 )kit 8sob6 bis»,llo «olon DivX lle tn n'ss mio pl6ni666 P 068 t 6 86ur tonvilsin. Oont 86 tn prens cln 8i6n 1or8 le» clroit 08 r6-llovsn 608 lli t6 stoit, tu 168 PV6N8 6ont66 Dien et 86U616 goril clo t'smo ot oon>6 robiorve^ bit 66 llon clit,t0ut68 168 obo868 1i6 vilsin s, 80Nt son öeignouv, o'o8tvoirs s gavcloi'. Lsv 8'ils 6stoi6nt 80N Loignonv Piogl6il n'svoit nuli6 clill6r6N66 6ntr6 86rk 6t vilsin, insi»ggl' NOtV6 N8SA6 n's 6Ntl'6 toi 6t ton vilsin )UA6 (ol'8llien tout 60IN il 68t t68 60ultSN8 6t t68 >6VSN8, 8'il n'-tll'sutl'6 loi V6I8 t0I l'o>'8 60N1M0N6. " (DU sollst wissM

sGutsherri, daß du keine volle Macht über deinen Bauernhast. Wenn du also mehr von dein Seinigcn nimmst, alsdie rechtmäßigen Abgaben, die er dir schuldig ist, so nimmstdu sie gegen Gott und auf Gefahr deiner Seele, und alsRäuber. Und das, was man zu sagen pflegt. Alles, wasder Bauer hat, gehört seinem Herrn, mag man wohl be-denken. Denn, wenn es das Eigenthum seines Herrnwäre, so gäbe es keinen Unterschied zwischen einem Bauernund einem Knecht. Doch gibt es nach unsern Gebräuchenzwischen dir und deinem Bauern keinen Richter, als Gott,gerade wie es sich mit denjenigen, did bei dir schlafen undaufstehen soonobsn« ot l6vs»8, deinem Gesinde) verhält,wenn er gegen dich kein anderes Gesetz, als das gewöhn-liche hat).

**) Bauern durften nur mit ausdrücklicher Erlaubniß ihresHerrn, einen Andern verklagen, «selbst noch gegen dasEnde des I4ten Jahrhunderts wurden Leibeigne (bornmozÜ6 86VV6 oonclition) bei den weltlichen Gerichten alsKläger (6n clemsncksnt) gegen Freie nicht angenommen,wenn sie nicht vom Fürsten dazu ermächtigt waren, wieaus der 8ommo linrslo von Uontilliai' (liv. I. tir.st. p-42),die etwa um das I. 1402 verfaßt ward, und wovon in