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sehr gencralisirt; denn er behauptete, dafs der hydrothionsaure Kalk allen Schwefel-wassern eigen sey.
Die Wichtigkeit dieser Bestimmungen für die medicinische Anwendung der ver-schiedenen Schwefelquellen liegt eben so klar am Tage, als die Nothwendigkeit, vonNeuem ärztliche Beobachtungen über die Wirksamkeit der auf diese Weise unter-schiedenen Schwefelquellen anzustellen.
Anglada setzt seine Untersuchungen über das schwefelichte Princip der Schwe-felwasser der östlichen Pyrenäen in dem Gten Memoire des aten Bandes seines obenangeführten Werkes fort, indem er über den Einllufs der Wärme und der Luft aufdieses Ingredienz Betrachtungen und Versuche anstellt, und indem er in einem an-dern Abschnitte von den Ursachen der Entwickelung freier Hydrothionsäure aus demSchoofse der Mineralwasser mit hydrothionsaurem Salze redet; er geht dann in seinersehr gelehrten und lesenswerthen Abhandlung in anderen Abschnitten zur Bestimmungder Folgerungen, die aus dem Einflüsse der Luft auf Schwefelwasser mit hydrothion-saurem Salze abzuleiten sind, zur Betrachtung der Wirkung der arsenichten Säureund anderer Säuren auf die Schwefelwasser, zur Bestimmung der Art von hydrothion-saurem Natrurn in jenen Schwefelquellen über. Das Hauptresultat dieser Unter-suchungen, die wir, wenn es der Ort erlaubte, im Auszuge mittheilen würden, scheintmir die Bemerkung zu seyn, dafs das in den Schwefelwassern enthaltene hydrothion-saure Salz, sey cs nun Natrum oder Kalk, durch die den Mineralwassern beiwoh-nende atmosphärische Luft, die um so mehr einwirkt, je gröfser die Wassermenge ist,in der jene Salze aufgelöst sind, zersetzt werde, indem nämlich ein Theil des Schwefelsder Hydrothionsäure sich auf Kosten der atmosphärischen Luft oxygenirt und in unter-schwefelichte Säure verwandelt, wodurch ein anderer Theil des Salzes in unterschwe-felichtsaure basische Salze umgestaltet und seiner Hydrothionsäure beraubt wird, diedann mit dem Stickstoff gasförmig entweicht.
Es geht aus diesen Untersuchungen die Nothwendigkeit einer neuen Analyseder Schwefelquellen hervor; auch in dieser Beziehung ist Herrn Monheim’s Schriftüber Aachen den früheren Untersuchungen vorangeeilt und den folgenden als einMuster zu emjofehlen.
Anglada gibt im ^ten Memoire den Versuch einer Eintheilung der Schwefel-quellen nach diesen neuen chemischen Untersuchungen.
Ich erlaube mir, das Schema zur Prüfung beizufüsen.
ö O
Gattung
Einfache Arten
Unterarten
Zusammengesetzte Arten
Scliwefcl-
Avasser.
lmit freier Hydro-\ thionsäure,
) H '
/mithydrothionsau-
\ reu Salzen,
1 111.
/mit geschwefelt-f liydrothionsau -^ ren Salzen.
( (i) mit Alkali,
\b) mit Kalk.
(a) mit Alkali,jfc) mit Kalk.
1-
Schwefelquellen mit hydrothionsauren Salzenund überschüssiger Hydrothionsäure.
9 .
Schwefelquellen mit Kohlensäure.
5-
Schwefelquellen mit hydrothionsaurem undkohlensaurem Alkali.
.4-
Schwefelquellen mit hydrojodsauren Salzen.
5-
Schwefelquellen mit Salzen.
Vom Stichgas der Mineralquellen.
Erst seit dem Jahr 1784, wo Dr. Pcarson die Mineralwasser von Buton unter-suchte, hat man von der Gegenwart des Stickgases in Mineralquellen Notiz genommen.Dr. Garnet fand es 1794 in dem Schwefelwasser von llarrowgate und 1800 im
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