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terland zurück, nachdem er von, König Friedrich Wilhelm eine ebenso ehrenvolleEntlassung erhalten hatte. Er wurde am 28. Aug. 1822 in Dresden als gehei-mer Finanziath angestellt und im folgenden Jahre auch zum beständigen Mir-gliede der Commerziendcputation ernannt. Als 1829 der jetzige Staatsministrrvon Lindenau von seiner Stelle eines sächsischen Bundestagsgesandten zurückberu-fen wurde, trat von 3. an seine Stelle, wurde aber schon im Nov. 1830 von dortabberufen, da der von einer Erholungsreise nach Paris zurückkehrende bisherigeConferenzminister und Präsident des FinanzcollegiumS, der Baron von Manteuf-fel, sogleich in Frankfurt die Stelle des BunbeStagSgesandren übemahm. 3. er-hielt indeß in Dresden mit Ernennung zum wirklichen Geheimrathe das durchvon Globig's Tod erledigte Präsidium des OberconsistoriumS, ging aber schon imMai 1881 zum Präsidium des geheimen FinanzcollegiumS, welches der PrinzJohann interimistisch geleitet hatte, über und wurde bei dem durch die VerfassungS-urkund« begründeten Slaatsministerium zum verantwortlichen StaalSininisterder Finanzen ernannt. Bei der Reorganisation feines Departements, verbun-den mit der Einverleibung des ganzen Steuerarars in die allgemeine Staats-kasse, bei der Lebensfrage wegen des Anschlusses des Königreichs Sachsen andas preußische 3ollsystem, bei der dadurch ermöglichten Umgestaltung des lästi-gen Accise- und Geleitswesens im ganzen Lande und der Einführung eines neuenAlles vereinfachenden Systems der indirecten Abgaben, sowie bei der BearbeitungdeS erstenBudgets zurVorlegung an die zum ersten Male in zwei Kami»-'.» berufeneStändeversammlung wurde der Andrang der mannichfaltigsten Berathung«- undVerwaltungsangelegenheiten so groß, daß, ihnen allen stets zu genügen, die Kräfteauch des kräftigsten und geübtesten Geschäftsmannes zu übersteigen schien. Unddoch erhielt sich die Ruhe und Klarheit seines Blickes und sein seltenes Organisa-tionstalent bei allem Geschäftsdrang stets aufrecht. Die 3usammenschmelzungeines zwar in mehre Sectionen getheilten, aber alles stets in Plenarsitzungen ge-meinschaftlich berathenden LandeScollegiumS in ein rein bureaukratischeS Ministe-rium, bewerkstelligte er mit dem besten Erfolg, und vereinfachte dadurch ein früherseyr verwickeltes und in unvermeidlichen Reibungen sich selbst hemmende« Räder-werk mit dankbar anerkannter großer Ersparniß an 3eit und Kraft. Unter der altenVerfassung war das Steuercollegium mit seinem ständischen Arar in unzugäng-lichem Abstand, vom FiScuS und dem Finanzcollegium völlig abgesondert gewe-sen. Durch die neue Verfassung wurde alles zu Einer Staatskasse verschmolzen undwar mit einer eignen Expedition dem verantwortlichen Minister ganz untergestellt.Die Etatisirung sämmtlicher Staalsministerien sowie überhaupt alle zwar im Mi-nisterrath geprüften und berathenen, aber doch unter dem Auge des Finanzmini-sters zuerst zusammenzustellenden Vorlagen fürs Budget konnten nur von ihm aus-gehen und diesen mußte eine völlige Umgestaltung der indirecten Abgaben voran-geht!. Manches und DankenSwürdigeS war dazu im statistischen Bureau, einerneuen zum ersten Male klare Übersicht über Sachsens Institute, Gewerbe, Bevöl-kerung, Productioncn darbietenden Landesanstalt, niedergelegt und durch diebisher in vier Lieferungen im Druck erschienenen „Mittheilungen" zur allgemeinbelehrenden Publicität gebracht worden. 3- hatte sich als Präsident deS Bureauvermittelnd und fördernd der Sache so kräftig angenommen, daß Das, was untereiner frühem Regierung kaum möglich schien, jetzt schnell und mit einer meisterhaf-ten Vollständigkeit inS Leben trat. Fürs erste sollten nun alle indirecten Abgabeni» vier Hauptsteuern aufgelegt werden. Der Vorschlag wurde nach des Finanzmini-sterS Mittheilung von den Ständen alsbald berathen und der Hauptsache nach ge-nehmigt. Allein unterdessen kamen die langgepflogenen Unterhandlungen wegendes von Preußen ausgehenden allgemeinen deutschen Zollvereins endlich zur Reift;in diese war nach frühern bereit« von dem Skaatsminister von Lindenau in seiner
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