Zeschau
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^ man, jetzigen geheimen Justizralhe im Justizministerium in DreSden, sich dank-hiS,, bar anschloß und seinen Privatunterricht in mündlichen und schriftlichen VortragenIs^, aus den der Facultat zu Abfassung von Erkenntnissen zugeschickten Acten genoß.
^ Durch die rühmlichsten Zeugnisse unterstützt, erhielt er schon im folgenden Jahre^ l die dritte Asseffur als Hofgerichtsrath beim wittenderger Hofgericht. Gleichzeitigward ihm auch der Aeceß bei der KreiShauptmannschaft d»S wittenderger Kreises^ übertragen, da er beim geheimen Finanzministerium um Erweiterung seines be-tzihg schrankt,» Wirkungskreises und um mehr Arbeit angesucht, und der Kreishaupt-Eitzt mann von LroSkp ihn al» den bezeichnet halte, der unter den damals in Willen-berg Studirenden sich durch Fleiß und gute Sitten vor Allen ausgezeichnet habe.svlH Auch findet sich in, Archiv des geheimen KinanzcolleglumS noch daS bei dieser Ver-anlassung vom KreiSamtmann Axt ausgcstellre Zeugniß, daß er seil langer Zeiteinen fleißigern und brauchbarern Accessrsten nicht gehabt und dieser alle ihm über-ilft z tragenen Arbeiten, ja, die wichtigsten Berichte mit seltener BeurlheilungSkraft be-Iwr arbeitet habe. Früh entwickelt« sich in ihm schon mit rastlosem Fleiße ein scharfesiBü Urtheil und eine leichte Darstellungögabe. Er wurde schon unterm 20. Der. 1810ach, zum Supcrnumcraramlshauptmann verpflichtet und verwaltete diese Function bisijiitz W Anfang 181S. Im Juir. 1813 ertheilte ihm die damals eingesetzte LandeSdi-sM recrion den höchst schwierigen und undankbaren Auftrag, die Leitung der Marsch-ig, und VerpflcgungSgeschafre als Etappencommiffaic in Herzberg und den bazuge-«A schlagenen 200Ortschaflen zu übernehmen. Da Ihm nun zu gleichcrZeit nicht nurs die Landwehrorganisalion im ganzen wittenderger Kreise rechts der Elbe, sondern«x« auch in einem mehr als 400 Ortschaften enthaltenen Bezirke die Bearbeitung derftz, durch mühsame Details sehr zeitraubenden HülsSarbeiten mit der in DreSden zurAst , Wiederaufhülfe des hart mitgenommenen Sachsenlandes errichteten Hülss- undMederherstellungscommissioa ausgedüroet worden war, und er alles mit selte-, M Kraft, Ausdauer und Menschenliebe bei unsäglichem Jammer, ansteckendenW ! Arankyenen, herumirrenden aiternlosen Kindern und Entblößung von Mitteln»ü jum Ackerbau auszuführen vermochte; so mußte ja wol daS damals wallendefremde Generalgouvernement, als es Mitkelbehörden für die verschiedenen Kreise, „ Sachsens für nothwendig hielt, ihn zum Gouvernemenlscommifsair, anfänglichnur für den wittenderger Kreis rechts der Eibe, spater auch für den zur Linken deSSrroms gelegenen Theil berufen. Nach der Einnahme der Festung Wiklendergzsi, . »m 13. Jan. 1814 wurde ihm die Direktion der witlenvergecKreiSdepulation üder-A bogen. In dieser Stellung blieb er, überhäuft mit Arbeiten und Verwickelungen^ d-r unangenehmsten Act, bis zur Einsetzung der provisorisch ernannten Krelsoe-rz, Horden nach der LandcSablrerung an Preußen. Bei der Organisation der merse-durgischen Regierung bestimmte der Staatskanzler Hardenberg ihn zu einer RarhS-^ stell! bei derselben, welches ihm durch ein offizielles Schreiben des Präsidenten von,,ii , Echönberg kund gethan wurde. Er zog aber die Stellung eines LandrathS vor,HP ^ 'h" durch Privatmlttheilungcn bewußt war, daß eS jetzt an passenden Männern
M ^zu fehlte. Demnach trat er ain 1. Ocl. 18-10 in die Stelle eines LandrathS des
gji ! ßhweinitzsr Kreises, wobei ihm auch noch die Beendigung der DeputationSgeschafte,jf >m wittenderger Kreise und der äußerst schwierige Aufbau der 1812 niedergebrann-
te s !? ""tenberger Vorstädte verblieb. Als Anerkennung seiner vielfach erprobtenlüt > "-jchafrsihal.gkeik wurde ihm 1810 der Ruf zum Regierungsrath in PotsdamI wir der Anrechnung des Dienstaltcrs am 16. Jan. 1817 zu Theil, und es öffnete! ßch ihm für die Zukunft eine glänzende Laufbahn. Allein der königlich sächsische«odincisminister, Graf Einfiedel, halte seit Jahren schon sein Augenmerk aus ihn^ Snichiet. Der König von Sachsen, Friedrich August, hatte noch IN hohem Alterausgezeichnete dem Vaterlands geleistete Dienste eine lebhafte Erinnerung, und! io berief er ihn mit ehrenvollen Äuüecunaen des eiutraucns in sein eigentliches Va-
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.r neuesten Zeit und Literatur. IV.