^ü»l»
l>!
Mli,^
ü.liz.
»ritz
ich!.»
bw»
pch,
«VW
»iirt
!«A>
liÄi:'
riüch^
ü»»
rbi»
»B
,IÜ-
i»»k°
Wi
VrintS - Berberich 853
glonit" überseht, eine weite Verbreitung erhielt. Später hielt er eine Rede „veiojuelo tbeologise sei »cüolse legen» ckiligeuter «Ilsctse cnnterntu", die gleich-fall« Beachtung fand. Er wurde 1799 Professor zu Leyden, wo er durch seineWirksamkeit als Lehrer einen ebenso wichtigen al« heilsamen Einfluß auf das theo-logische Studium und den Geist der reformirten Kirche gewann und mehre vor-zügliche Schüler bildete, unter welchen besonders Borger sich auszeichnete. Ereröffnete sein Lehramt durch eine Rede: „ve rcriptorum veterum cbristisnvrum«tlläio stiiigenter ercolenilo", welche, wie andere bei verschiedenen Veranlassun-gen gehaltene, z. B. „ve commockis stezue emolirmentio ezuse in »ingulsriyrincipum europseoram in religivne ebristigns bis temporibus prolltenils eon-,ema «persre «t »agsrsri liesst", sich vor den gewöhnlichen GeltgenheitSschriftenauszeichnet. Außer mehren kleinen Schriften machte er sich vorzüglich bekanntdurch sein „Ovmpenrlium tdeolngise ckristisnse", wovon 1827 die dritte Aus-gabe zu Leyden erschien. Mit seinem Lehramte vereinigte er die Stelle des erstenVorstehers der Universitätsbibliothek. Er war eines der eifrigsten und einflußreich-sten Mitglieder der niederländischen Bibelgesellschaft. Auch als Prediger warer ausgezeichnet. Er gab einige seiner Predigten unter dem Titel: „I-eerrerlenondx bizsonäere 6eiegenl,e6en" heraus. Nachdem er 1828 sein fünfzigjähri-ge« Jubiläum gefeiert hatte, ward er in Ruhestand versetzt. Er starb am 27.Jul. 18Z3 zu Leyden. (74)
Vrints - Berberich (Alexander Konrad, Freiherr von), Chef derfürstlich ThurmTaxischen Postverwaltung, ward am 24. Mai 1764 zu Re-genSburg geboren, und von feinem Vater, Reichshofrath und Oberpostmeister zu Bre-men, in eine der ausgezeichnetsten Erziehungsanstalten nach Strasburg geschickt,worauf er später in dem Hause seines Großvaters, des kaiserlichen Ministerrestden-tn>, Freiherr» von VrintS-Treuenfeld, unter der Leitung des berühmten Astrono-men Olbers zur Universität vorgebildet wurde. Nachdem er in Göttingen die Rechts-wissenschaft studirt und sich einige Zeit bei dem Reichskammergericht in Wetzlarder praktischen Thätigkeit gewidmet hatte, ward er 1786 von dem Fürsten vonThurn und Taxis zum Oberpostdirector zu Frankfurt am Main ernannt, wo ersich dald nachher mit der Tochter deS fürstlich Taxischkn Geheimraibs, Freiherr»von Berberich »erheirathete und bei dieser Gelegenheit den Namen Berberich mitseinem Familiennamen verband. Er wurde 1797 mit Beibehaltung seiner Stellein Frankfurt alt Geheimrath nach Regensburg berufen, um die Leitung der ge-summten Angelegenheiten des Toxischen Fürstenhauses zu einer Zeit zu überneh-men, wo ein umsichtiger und kräftiger Geschäftsmann seine ganze Tüchtigkeit zuentwickeln Gelegenheit hatte. In demselben Jahre ward er als fürstlicher Bevoll-mächtigter zum Congreß nach Rastadt, und in den Jahren 1799 und 1891 inAngelegenheiten des Postwesen» nach Paris gesandt. Der damals noch reichsun-mittelbare Fürst von Thurn und Taxis ernannte ihn 1893 zum Gesandten amReichstage, wo er bei der ReichSdepulation über die Entschädigung des fürstlichenHauses für den Verlust der überrheinischen Posten thätig unterhandelte, wie dennsuch später die Verhandlungen über die übrigen Postentschädiaungen und dieNeuen PostlehnSverträge mit den deutschen Fürst,n theils durch ihn selbst, tdeilsunter seiner Mitwirkung und Leitung geführt worden sind, während er bei dies ngehäuften B.rufsgeschäften fortfuhr, der Leitung der oberpostamtlichcn GeschäfteM Frankfurt auch aus der Ferne seine Thätigkeit zuzuwenden. Die aus der Stif-ts des Rheinbundes hervorgegangen«!» Ergebnisse hatten in ihren Rückwirkungentu Folge, daß V. 1898 seine Stelle als dirigirender Geheimrakh niederlegte, undseitdem in Frankfurt selbst die Geschäfte der Oberpostamrsdireckion fortsetzte, bis ihmoll, bei Versetzung der Toxischen Generalpostdirection von Regensburg nachorankfurt die Stelle eine- GencralpostdirectorS übertragen wurde. Bei der da!»