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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Seite
258
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Zusatz Z. Auch sind die Sinus zweier Bogen,deren einer so viel über 90° betragt, als dem anderndaran fehlt, von gleicher Größe und Lage. Es sei LX"XL; so ist ^Lgo°-j-XL und ,VL90°XL 90° XX Nun ist Ltt -j- LX^ igo°, folglichsin LLI sinLX^, (I). Allein es ist LOsinLII«in (90XL) sin (90 XL) sür ^.L. Folglich

«in LX^ sin ^L.

Zusatz 4. Die in dem Hauptsatze von den Sinusaufgestellte Behauptung, laßt sich auch auf die Cosinusausdehnen. Der Beweis erhellet aus den dort angege-benen Gründen und der Gleichheit der daselbst ange-führten Größen, die man nur mit den zugehörigen tri-gonometrischen Benennungen bezeichnen darf. Es istdemnach, wenn man igo° und -» 40° annimmtcos« cos«) od«cos4o cos ( 1 go° 40°) cos 140°

^cos(«--s-«) cos(igo°-f-4o°)cos22o°

co8(2---«) cos(z6o°40°) cosZ2o°.

Zusatz. 5. Siehet man aber nach (5.) auf die Rich-tung und Lage der Linien, welche zu den, in der gedachtenVerbindung stehenden Bogen gehören; so ist LO derCosinus von « und 560°«, hingegen ist LOderOl)entgegengesetzt und der Cosinus von (igo° «) und(igo°-f-«). Es ist also der Cosinus der Bogen > 90°negativ, die Cosinus der Bogen aber, welche sich um igo"unterscheiden, einander entgegengesetzt. Daher istcos (s- «) cos«;od»cos(igo° 40°) ^ cos40°

cos(->- -j- «) cos« cos (igo°-f-4o°) cos40"

cos (2 --- «) -f-cos« cos (560°40°) -f- cos 40°.

Zusatz 6. Ist also ein Bogen nicht > iZo°; so