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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
Entstehung
Seite
251
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ein negativer, einen negativen Sinus. So erhellet auchdaß cos« und cos « OO folglich, daß solange « < 9»°, der Cosinus allemahl positiv bleibt, seinDogen mag positiv oder negativ sein. Ist « > 90°,

oderso ist co8 cv3 L

60 ; und co8 ^ O cos co8 «

Otz. Folglich gehört zu einem positiven oder negativenBogen « > 90°, allemahl ein negativer Cosinus.

Zusatz 1. Hieraus folgt nun, daß der negativeCosinus 0 0 , so wohl zu dem positiven Bogen> iZo° als auch zu dem negativen Bogen < igo"und daß der positive Cosinus 6V, so wohl zu dem posi-tiven Bogen > 270°, als auch zum negativen

Bogen gehöre.

Zusatz 2. Ist der positive Dogen > igo°

und der negative auch > igo°; so gehört zu

jenem ein negativer und zu diesem ein positiver Sinus.So verhalt es sich auch in Ansehung der Lage und derdaraus entspringenden Vorzeichen der Sinus wenn jederder beiden Bogen > 270° ist.

§. 7 .

Erklärungen. Unter dem Sinusversus oderQucrsinus eines Bogens^Lversteht man den-jenigen Theil des Halbmessers, der zwischen den End-puncten ^ und v des Halbmessers und des Cosinusenthalten ist. Auf gleiche Art bezeichnet Ik- den Si-nusversus des Bogens LU.,(90°«); oder auchden Cosinusversus des Bogens ^L,«. Statt Sinus-versus und Cosinusversus, schreibt man gemeiniglich«in. V6r8. und cv8. ver8. oder slu. V. und cv8. V.