io7
Daher haben der König Philipp IV. in Spanien, die nie-derländische Republik, der Herzog von OrleanS, Regentvon Frankreich, auf die Auflösung dieser Aufgabe ansehn-liche Belohnungen gesetzt. England aber setzte einen drei-fachen Preis darauf, nehmlich loooo, 15000 und 20000Pfund Sterling, wenn der Irrthum in Bestimmung derLange nicht über einen Grad, oder 40 oder zo Minuten be-trüge. Einen Theil dieses Preises erhielt Joh. Harri-svn, der zu Barrow in Lincoln wohnte, wegen der vonihm vers engten Uhr, deren Anordnung und Zusammen-setzung cic !a chamäe in seiner Astronomie Art. 1921 be-schreibt. Man sehe hierüber die Abhandl. der Königl.Schweb. Akad. der Wiss. 1765, übersetzt von K., von S. »bis >Z. Andere Methoden zur Bestimmung der Langen,gründen sich auf die Beobachtung der Mondfinsternisse,der Finsternisse des Jupiters Trabanten, des Mondes undder Bedeckungen der Fixsterne, auf die Einrichtung derMagnetnadel rc.
§. 8 ?.
Aufgabe. Aus der Schiefe der Ekliptik uud derLange der Sonne, ihre Abweichung, geradeAufsteigung und die Größe des Winkels zubestimmen, der von der Sonnenbahn und demAbweichungskreise auf der Himmelskugel gebil-det wird.
Man stelle sich vor IblH (Fig. 56.) sei der Halb-kreis deS AequatorS, Lk. die Hälfte der Ekliptik aufder HimmelSkugel, M der erste Durchfchiiittspunct (derFrühlingSpunct) der beiden gedachten Kreise und ziehealSdann einen AbweichungSkrciS I'Lp durch L, welcherden Aequator senkrecht durchschneidet; so erhalt mandadurch daS rechtwinklige Dreieck MVO, dessen Theile