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daher eine Ausdehnung von 4z°; eine von dem Wen-dekreis des Krebses bis au den nördlichen Polarkreis,und die andere vom Wendekreis des Steinbockcs bisan den südlichen Polarkreis. Diese Polarkreise schlie-ßen nun auch die kalten Zonen, in deren Mitte die Poleliegen, ein und zwar wieder, der eine, die nördliche undder andere, die südliche.
Wann nun die Sonne am Himmel ihren Standim Aequator hat, so fallen ihre Strahlen in senkrechterRichtung auf die Ocrter des Erdaquators. Rückt sieaber weiter nach Norden fort und tritt sie endlich inden Wendekreis des Krebses, so steht sie daselbst denEinwohnern des Kreises NI zu Mittage senkrecht. Ebendieses geschiehet auch mit den Einwohnern des KreisesNU, wenn sie den Wendekreis des Stcinbockes erreichthat. Eine dunkele Kugel kann von der Sonne odereinem andern ähnlichen Körper, allemahl nur halb er-leuchtet werden. Stehet daher die Sonne senkrechtüber dem Puncte I, so gehet auf der einen Seite dieErleuchtung bis an den Punct v, und auf der andernbis an den Punct 0, folglich ist die Erde um ein gamzcs Stück auf der nördlichen Seite über den Pol 1'hinaus erleuchtet; allein auf der andern Seite reichendie Sonnenstrahlen nur bis 6, und die ganze südlichekalte Zone liegt in Dunkelheit gehüllt. Daher habenalsdann alle Gegenden um den Nordpol bis au denKreis VOL wahrend eines täglichen Umlaufes derSonne Tag, hingegen um den Südpol bis an UNONacht. Wenn nun die Sonne wieder allmählig nachdem Aequator zurückkehrt, so heben sich die Gegendenum den Südpol nach und nach aus ihrer Dunkelheit,