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thodoxcn als der liöchste Greuel an heiliger Stätte.Indem Melanthon jetzt zu äussern wagte, es sei ambesten, bei der praesentia und operatio Christiim Abendmahl stehen zu bleiben, da dies doch eigent-lich das Wesentliche sei, ohne über die Art undWeise etwas Näheres zu bestimmen und diese gleich-sam einzuzäunen, (nur praesentiam realem et effi-cacem Christi, nicht coporalem, nicht manducatio-nem oralem, billigte Melanthon und seine Schule,welche sich damit allerdings völlig auf CalvinischerBahn befand,) rückten Jene aufs Neue mit der Al-lenthalbenheitslehre und der communicatioidiomatum, der zufolge auch dem Körper ChristiAllgegenwart zukommen könne, um hei jedem Abend-mahl gegenwärtig zu sein, ins Feld, und boten alleerdenkliche Mittel, die weltliche Macht nicht ausge-nommen, auf, der weitern Ausbreitung des offenenund geheimen Calvinismus Einhalt zu thun. Und alsendlich nach Melanthons Tode in Chursachsen der so-genannte Kryptocalvinismus unter Vorfällen undVerfahrungsweisen, welche der evangelischen Kirchestets zur Schmach gereichen werden, gestürzt wordenwar, erhalten jene wunderlichen, von menschlichemAberwitz ersonnenen, aber keinem menschlichen Ver-stände begreiflichen Lehren durch die mit Unrecht so-,genannte Eintrachtsformel (Forinula concordiae1577) öffentliche Bestätigung und symbolische Gel-tung für die Lutherische Kirche. Diese verdammt imVII. Artikel beide Ansichten der auch hier mit dem Spott-namen, Sacramentirer, bezeiebneten Schweizer,die Zwinglis che und die Cal v in i sehe, und lehrt,dass nicht das Brod den abwesenden Leib