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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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Menschheit, zwischen Christus und den Gläubigen, imGegensatz der alten Gesetzessliftuug, wo der Zwangund die Furcht vor der gedrohten Strafe anstatt derfreien Liebe, anstatt der göttlichen Vaterhuld und Gnadewaltete. In Gemeinschaft gemessen Alle von Ei-nem Hrod; in Gemeinschaft trinken Alle aus Ei-nem Kelch. Alle bekennen sich gleicherweise als ar-me, der göttlichen Hülfe und Gnade, der Erlösungdurch den Heiland der Welt bedürftige Sünder: Allefassen den ernsten Vorsatz, dem ungöttlichen Wesenzu entsagen, mit festem Entschluss dem Guten undWahren sich auf immer zu weihen, ein Gott wohlge-fälliges Lehen in Christo zu führen: Alle hoffen aufein endliches Gelingen und Obsiegen des Guten, undauf die selige Vereinigung mit dem vollendeten Erlö-ser durch die ewige Liehe und Gnade in Gott. Allesind in lebendiger brüderlicher Liehe Einer in Chri-sto Jesu. Gal. III, 28. Eph. IV, 4 ff. u. a.

Dieser innigen, lebenskräftigen Gemein-schaft und Einheit mit Christo, desgleichen dervon ihm bewiesenen unendlichen Liebe, sollten (sowollte es der scheidende Erlöser,) die Seinen fortdauerndeingedenk seyn und bleiben: sie sollten auch nach demAufhören seiner äusserlichen Verbindung mit ihnensich seiner unmittelbaren Nähe, seines geiststärken-den Beistandes jederzeit versichert halten; aber auchihrerseits an ihm und seiner göttlichen Stiftung mitunwandelbarer Treue und Festigkeit beharren. Unddieses können wir als das I iertc bezeichnen, wii-wolil es aufs genaueste mit dem Vorherigen ztisan -menhängt und mittelbar schon darin enthalten ist.Thut das zu meiner Erinnerung; (touto nonht