Thatsache wird cs allein schon unmöglich gemacht,ohne Wahl und Ueberlegung Alles in allen Vieren demBuchstäblichen und Wörtlichen nach fest zu halten undgleichzeitig geltend zu machen. Da man sich gezwun-gen sieht, zu vergleichen, zu prüfen, und auf denGrund freier Forschung nach bester Einsicht und Ee-berzeugung seine Vorstellung sich selber zu bilden, sokann auch die Berechtigung dazu von Niemand inZweifel gezogen Avcrden. Vor allen Dingen muss manaber hei solcher Gestalt der Sache engherzige Bedenk-lichkeiten in Betreff der TextesAvorte, an denen ein-mal in jeder Stelle haften zu bleiben nicht möglich ist,gänzlich entfernt, — dagegen auf die sorgfältigste Erfor-schung und Nachweisung der wesentlichen Grundge-danken und ursprünglichen Absicht, Avelche der Stif-ter des heiligen Mahles vor Augen gehabt, die grös-seste Aufmerksamkeit verwendet, und darauf vorzugs-Aveise das GcAvicht gelegt Aviinschen. Was uns anke-langt, so müssen Avir nach oft Aviederholtcr, vornrthcils-freier Betrachtung des Grundtextes, nach sorgfältigerDurchprüfung der bedeutendem darüber bekannt ge-Avordenen Meinungen, und nach Beseitigung der man-cherlei in nachapostolischcr Zeit beigemischten Neben-dinge und Verkehrtheiten, Avelche Avir in dem bisheri-gen autzudeckeu gesucht haben, dafür halten, dassdas Wesentliche, Fruchtbringende, und für die evan-gelische Christenheit immerdar Gültige der Lehre vomheiligen Abendmahl auf folgende Ilauptpnncte zu-ritckgche.
Das heilige Mahl der Christen ist, so AAiedie Taufe, ein e von dem Stifter des Christcut Iminsseihst verordnete, mit sinn- und bedentungsvol-
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