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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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lassen. Weit weniger Loten die Fragmente des 31 ar-cionsehen Buches zur Vergleichung dar.

Oie Fassung des Ganzen erscheint hei 3Iarkusund 3Iattliäus schon in der Art eigenthiimlich, dass siea. Zweimal auf die nämliche Weise aukniipfen miti a 0 lövz io v cc vt io v , während sic assen; daseinemal, um iiher den Verrath des Judas und die he-sondern Umstände dahei Christum sich äussern zu las-sen; (3Iark. V. 18. Mattli. V. 21.) das andercmal, umder Brechung und Austheilung des Brodes und desWeins gedenken zu können; (31ark. V.22. 3Iattli. V, 26.)

h. Dass sie die Jünger ausdrücklich zur Annahme,(/. tri ,) Matthäus sogar auch zum Essen mulTrinken, {cpäysrt und nitre,') von Seiten desIle rrn aufgefodert werden lassen, bevor er den Satzaussjiriclit, tovto tan t'o aioucc aov, und tovtotan, rb ciiuü aov. 31an muss es wahrscheinlich fin-den, dass ohne diese, ausschliesslich in dem glosscn-reichen 3Iatthäustext.c hefindliche, dem, das ist, un-mittelbar vorangehende, aber in der That überflüssigeAufforderung: Nehmet, esset, und, trinket alle

daraus, vielleicht nie die Vorstellung von einer nun-mehr vor sich gegangenen Umwandelung der Brod-und Weiuclcniente in Fleisch und Blut Christi au (ge-kommen, zum wenigsten hei Sachverständigen und Ge-bildeten gewiss niemals würde Eingang gefunden ha-ben. Lässt man aber auch diese Aufioderung, neh-met, esset und trinket, gelten, so kann sie dochnimmer auf etwas anders bezogen werden, als auf das-jenige, was zu essen und zu trinken vorlag undgereicht wurde, nämlich auf Brod und Wein, nichtaber auf Leih und Blut Christi, welche zwar un-