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Für wen Jesus dieses Erinncrungsmalil eingesetztliaüe, sagt Paulus nicht. Der Jünger des Herrnschiebt hier nirgends Erwähnung; hloss in des Mat-thäus Darstellung treten sie namhaft hervor. ] U1Text des Lukas und Markus ergibt sich ihre Gc-genwart aus dem Zusammenhänge. Dass der Genuss*ur Sündenvergebung dienen solle, ist weder vonPaulus, noch von seinem Schüler Lukas gesagt.Nach beider Ansicht heut Christus hloss die Elementedes Genusses dar, nimmt aber, wie auch für sich klarund natürlich ist, keineswegs seihst Antheil daran. Daserhellet theils schon aus dem gewählten Ausdruckej tXciL,£iv r'ov aQTov, für Andere das Drod brechen,austheilen, und sSwy.sv avroig, und vatQ vpih 1y.Xw /.isvov, ö lSo fitvov für euch gebrochen, für euchgegeben; theils sagt es Lukas an zwei Stellen (T.16,und 18.) ausdrücklich. Justin desgleichen am a. 0,y.al /.wvoig ccvrotg utraSovvai. Dazu kommt noch derSchluss: Tliut dieses zu meiner Erinnerung.
W er aber zumal mit dem Brodc den wirklichenLeih, mit dem Weine das wirkliche Blut Christi ir-gendwie verschmolzen vorstellen will, kann am wenig-sten geneigt seyn, diesen selbst am Genüsse mit Tlieilnehmen zu lassen.
So beschreibt nun der Apostel Paulus den Her-gang der Sache.
Der Herr nahm Brod, brach es nach gespro-chener Dan ksagung und sagte: das ist meinLeib, — diese Zcrbrechung und Hingebunggilt meinem Leihe, — w elcher für euch, d. i.euch zu gut, gebrochen, d. i. aufgeopfert wird:Das tliut zu meiner Erinnerung.