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1. Ucber 1 Kor. X, 16 ff.
Die Absicht des Apostels in diesem Kapitel ist keineandere, als die Christen zu Korinth ahzumahnen vondem Umgänge mit profanen und ruchlosen Heiden. Andem warnenden Beispiele der alten Israeliten zeigt erdie Gefahren eines solchen Umganges. Unsere Väter,sagt er, waren allesammt der grossen Vorzüge und Seg-nungen Gottes in der 'Wüste zur Zeit ihrer wunderba-ren Errettung aus Aegyptenland thcilhaftig geworden;und doch hatte Gott an den meisten von ihnen keinWohlgefallen: sic fielen als Strafwürdige in der Wüste.Sie selbst traf das Unglück: für uns ist es zum warnen-den Vorbilde anfgezcichuet. Mögen wir denn nicht indie nämlichen Versündigungen, nie jene, verfallen!Lasset uns nicht, wie sie, böse Begierden hegen, oderGötzendienst treiben, oder ausschweifen, oder den Herrnversuchen, oder wider ihn murren! Wer sich dünkt zustehen, der sehe wohl zu, dass er nicht falle, u. s, av.Darauf licht er V. 14 ff. den Götzendienst noch beson-ders aus, dem sich zu ergeben die korinthischen Christenam meisten in Gefahr Avaren. Darum, meine Lieben, flie-het vor dem Götzendienst. Als Verständigen sage ich’seuch; entscheidet ihr, Avas ich sage: und nun folgt diefür uiisern Zweck allerdings höchst Avichtige Stelle, inAvelcher der Apostel die heidnischen Opfcrmahlzcitcn(rvoran manche Christen Arider Willen und Wunsch desApostels fortAvährend Antheil zu nehmen geneigt seynmochten,) gegenüber stellt den Liebesmalilen (Agapen)der damaligen Christen, in welchen und durch Avelchedie innige Gemeinschaft der Gläubigen mit Christussowohl, als ihre Gemeinschaft unter einander selbst aus-