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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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und wird gewiss allgemein zugegeben. Auch ist nichtzu verkennen, dass durchweg von solchen Verhältnis-sen gesprochen wird, welche, indem der Herr redete,schon als gegenwärtig bestehende Vorlagen, und nichterst als zukünftig eintretende zu erwarten waren. WasChristus foderte und was er verhiess, konnte und solltesogleich verwirklicht werden und in Erfüllung gehen.Vgl. V. 33 f. 35. 41. 45. 47. 54.

Daran nehmen nun die Juden Anstoss, dass er(V. 41.) sagte: Ich hin das Brod, welches vomII immel he ruh ge ko in men. Ist dieser nicht Jesus,der Sohn Josephs, bemerken sie, dessen Vater undMutter wir kennen! Wie kann er nun sagen: VomHimmel bin ich herabgekommen? (V. 42. vgl. Kap.VII, 27.) Christus erwiedert: Euch fehlt es noch gänz-lich an dem Verlangen nach den göttlichen Dingen:ihr wollt nicht zum höheren Leben des Geistes erwa-chen: ihr kommt nicht zu mir, dieweil ihr euch vomVater nicht angezogen findet, hinsichtlich auf Gott euchnicht angeregt fühlt, dieweil ihr nicht Gottbelehrte sej'd.(Y. 44 ff.) In Wahrheit sage ich euch, so knüpfter V. 47. vgl. V. 29. 35. 40. aufs Neue an, Weran mich glaubet, hat das ewige Leben; (nämlich michselbst, vgl. Kap. I. XI, 25. u. a. wo er i) ge-nannt wird:) Ich bin dasBrod des Lebens. YVenneure Väter das Manna in der Wüste assen (Y r . 31.)und starben; so ist dieses (Ich) das Brod, das vomHimmel lierabkommende, dass wer davon isset, nichtsterbe. Ich bin das lebendige Brod (6 ccqt og o£w4), das vom Himmel herabgekommene. Wenn Einervon diesem Brode isst, soll er immerdar leben: unddas Brod, das ich geben will, ist mein Fleisch,