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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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Oer Widerspruch im Satze selbst ( contradictio in ad-jecto ) tritt augenblicklich zu Tage, sobald man dasBuchstäbliche hier geltend machen will. Versuche mansmit welchem aller vorerwähnten Beispiele man wolle.Sind die Gläser, welche auch Augen genannt wer-den, diese bestimmt vorliegenden Gläser, so könnensie meine Augen nicht sejn. Sind sie aber in Thatund Wahrheit, Avas doch nicht scyn kann, meine Au-gen, so sind sie keine Gläser mehr, am Avenigstendiese bestimmten Gläser. Es wäre überflüssig, hier-über nur ein Wort zuzusetzen.

In allen bemerkten Fällen muss nun natürlich auchder bestimmte Artikel sich vorfinden: ja das istgerade seine Bestimmung, ein Ausgesondertes oder ganzBestimmtes aus der Zahl aller übrigen ähnlichen Ge-genstände Geschiedenes, zu bezeichnen. Vgl. Matth.XIV, 17. und Luk. IX, 13. oiiy, tyofttv wöe ii fti] nsvveccQtovg (überhaupt) y.cu dito iy&vccg. Aber V, 19.(bei Luk. V. 16.) Xaßwv rovg tievts ccqrovg (diebestimmten fünf Brode,) xal rovg Svo lyß-vag v.rl.Wo also unter den angegebenen Umständen der Arti-kel sich vorfindet, da kann um so weniger eine Unge-Avissheit Statt finden, noch dem ZAveifel Baum gegebenav erden.

Betrachten Avir die mehr erwähnten Einsetzungs-worte tovto eori rb oiöucc fiov und rovro iont 6 aifi.ee ftov nach dem angegebenen Gesichtspuncte,so leuchtet zuvörderst ihr vollkommen gleiches Ver-hältniss mit den oben angeführten Beispielen ohne Wi-derrede ein. In dem, Avas dem iori voraufgeht, istdie Bezeichnung des Bestimmten nicht bloss durchden Artikel, sondern sogar durch das Demonstra-