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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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würde, ihnen dann nicht noch besonders auch dasBlut (ro aJf.icc ) desselben zu trinken gegeben wer-den könnte noch dürfte, weil sie dieses, als einen Theildes Leibes, schon mit dem Ganzen (ro aojf.ia)zugleich empfangen hätten *). Sollten ihnen aber nurdie beiden bcsomlern Thcile des Leibes, Fleisch undBlut mitgetheilt werden, so war es nicht möglich, fürersteres den Ausdruck owfia zu brauchen, sondern csmusste gccqI; oder y.qeag gewählt werden.

Ja wir können, bloss auf den Grund des mögli-chen Wortgebrauchs, noch mehr behaupten: Sollte vomGeniessen, vom Essen und Trinken des Flei-sches und Blutes gesprochen werden, so war a lou aschon aus dem Grunde nicht zu brauchen, w eil es sichseinem Grundbegriff (Totalität, Gestalt,) nach garnicht essen lässt, und <fäyeiv aiiö /.ice, e a ß- i t 1 v ow-f.icc, unmöglich so Vorkommen kann, wie etwa cpäysivund eadieiv aaQy.a oder y.qea' eben so wenig als(pccyu v und iaß-ieiv y.oi'L iu v. **) Nur in dem einzi-gen Falle, wo das Aufessen, Verschlingen eines gan-zen Menschenleibes, etwa von einem Raubthier, dieRede wäre, schiene es möglich, ro awfici tpäyeiv zusetzen. Ein solches Beispiel finden wir wirklich 1 Kön.XIII, 28. y.al oiix ecptxyev 6 Xewv ro owpa rov av-dfjuTiov rov x)iov. Und so ist in dem weiter untennäher zu beleuchtenden Text der Stellen vom Abend-mahl gleichfalls nirgends gesagt: cpäyere r'o o w tutfiov, und: nie re ro alficc /.iov sondern cpäyere

*) Die katholische Lehre von der Concomitanz wäre dem nachvollkommen begründet, die Entziehung des Kelches gerechtfertigt.

**) Von odQy.ocpa yoig weiss das griechische Alterthum, abervon O0)[it*TO(puyoiq (Leihessern) nichts.