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Wunder nehmen, wenn er viele der redlichsten, wohl-gesinntesten Gcmüther sich mit der Erklärung davonwegwenden sähe, dass sie hei gesundem Nachdenkenund mit voller ruhiger Seele solche der Gottheit ebenso wenig, als des vernünftigen Menschen würdige Her-stellungen unmöglich zu den ihrigen zu machen ver-möchten?
Aber, Preis und Dank der waltenden Vorsehung,dass in den heiligen Urkunden der Christen von die-ser anstüssigen, auf blossem Misvcrstand beruhendenVorstellung, bei genauer Betrachtung des Grundtex-tes keine Spur anzutretfen ist. Nirgends im neuenTestament, wo von den gemeinschaftlichen Mahlzeitender Christen, mit denen die Feier des Hcrrenmahlesverbunden wurde, die Bede ist, kommt das Mindestevor von einer fortdauernden Mittheilung oder Geuies-sung des Fleisches und Blutes Jesu Christi. Von Er-thcilung seines Geistes, von seinem geistigen Fortlc-ben in der Gemeinde ist überall geredet, niemals vonleibhaftiger Einkehr oder vom Körpergenuss. NachVollendung der Tage seines Fleisches, die aus-drücklich und aufs bestimmteste von dem ewigen Gei.stcslebcn Christi unterschieden werden, konnte ja un-möglich auch zugleich ein fortwährendes Vorhandcn-scyn und leibliches Empfangen desselben, im geradenWiderspruch mit dem Aufhören, angenommen werden,noch steht irgendwo ein Wort davon. Wie die Jo-hanneischcn Stellen, in denen vom Genuss des Fici-sclies und Blutes des Menschensohns gesprochen wird,zu fassen sind, wird sich aus dem Folgenden ergeben.