gicssung seines Blutes erst noch als zukünftig bevor-stand, folglich in dem vorliegend gebrochenen Brodeund ausgegossenen Weine weder das Eine noch dasAndre damals reellerweisc enthalten seyn und zum Ge-nuss dargeboten, sondern bloss damit abgebildet wer-den konnte. So wenig die Brechung des Brodes einewirkliche Tödtung des Leibes Christi, die Ausgiessungdes Weins ein wirkliche Vergiessung seines Bluteswar; eben so wenig dürfen die beiderseitigen Elementeals materiell in einander über ■— und aufgegangen be-trachtet werden.
Nemlich dadurch, dass ein Uebersinnliches untersinnlichen Formen, ein Abwesendens oder Zukünftigesunter gegenwärtigen Zeichen vorgestellt wird, kann we-der die Natur des Einen oder Andern verändert Aver-den, noch, was auf dasselbe hinaus liefe, eine Avahr-hafte VerAvandlung des Einen oder Andern oder Bei-der Statt finden. Jedes muss seinem Wesen nach al-lezeit von dein Andern getrennt und verschieden blei-ben, Avie eng man auch ihre Gemeinschaft für die Be-trachtung, so Avie eiten im Sakrament geschieht, undavo sonst etAvas Sinnliches zum Symbol eines Geistigengemacht wird, vorstellcn mag. Was materiell ist, kannnicht in Geist, das Geistige nicht in Materie umge-Avandelt Averden: beide sind einander dem Begriffe nachabsolut entgegengesetzt; beide gehören gänzlich ver-schiedenen Regionen an. Was dem Einen als eigen-thiimlich zukommt, muss eben darum dem Andern ab-gesprochen Averden. „Fleisch und Blut kann das Got-tesreich nicht erlangen, noch kann Vergängliches dieUnvergänglichkeit erlangen.“ Gieht es einen stetigenZusammenhang und Uebergang vom Materiellen und
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