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liehen und Uebersinnliclicn gehörig gesondert, und dierichtige Auffassung macht in der lieget keine bedeu-tende Schwierigkeit*). Dagegen erscheint im Sym-bol Sinnliches und Uebersinnlichcs unmittelbarer undenger verbunden; ja es wird jenes geradehin für die-ses gesetzt, und beides in einer Thatsache gleich-sam vollkommen gleich gestellt. Wie nun überall dieHandlung mehr als das blosse Wort zu bedeuten hat,so dient auch die symbolische Darstellung in demsel-ben Maassc zu einer stärkern, nachdrücklichem, er-greifendem Bezeichnung, als die parabolische. ZumBeweise können auch hier die. gewöhnlich auf beidenSeiten gebrauchten Ausdrucksweisen dienen. In Pa-rabeln heisst es, das Uebcrsinnliche, welches deutlichgemacht Avcrdcn soll, sey ähnlich, gleiche, demaus dein Sinnengebiet für die Darstellung Entlehnten:of.ioi6v iati, oJuoiMß-i], 7i a q aß ä 7. 'Ist a i , u. dgl.In symbolischen Darstellungen finden sich ge-wöhnlich die Beides scheinbar identificirendcn, wenig-stens A'icl stärker A'crbindcndcn Ausdrücke, ilveu ,TtoisLV, o v ft ßä ?.?.£ iv es ist, nemlich dasselbe,tliut ihr, dasselbige u. s. w. nicht bloss: es findeteine geAiisse Aelmlichkeit Statt. Schlechthin wird hierdas gegemvärtige Zeichen an die Stelle des Bezcich-neten gesetzt, und Beides Avie Eins gefasst. Ja wirkönnen behaupten: Wenn das Symbol einen innernGeistesact abbildct und darstellt, Avelchcr gleichzeitigmit der- äussern symbolischen Handlung innerlich voll-zogen Averden soll, so hört, Avofern das Avirklich voll-ständig geschieht, und die hohe Absicht ganz erfüllt
*) "Vgl. meinen Versuch: Ueber die Parabel vom Ver-
walter, Luk. XVI, l ff. 8. 91 ff.
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