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reu Schüler, öfters die Klage -wiederholen: „Seyd auchihr noch unverständig? versteht ihr noch nicht? Siehaben Augen und sehen nicht, Öhren und hören nicht!0, ihr Thoren und Stumpfsinnigen,“ und dergl. mehr.Sie wussten das Eigentliche und Uneigentliche nichtgehörig zu unterscheiden: sic erkannten die höhere
Beziehung des sinnlich Eingeklcideten nicht; sie blic-hen bei der Aussenseite der parabolischen Lehrstückestehen.
Alle vergleichende Darstellungen im neuen Testa-ment sind entweder parabolischer oder symbo-lischer Art. Das Gebiet der Parabel ist die Rede,das Gebiet des Symbols sind darstellende Handlun-gen. Also ein Vortrag, ein Lehrstück, eine Rede istparabolisch; bezeichnende Handlungen und Ge-bräuche nennen wir symbolisch. Und so wie dasSymbol selbst als etwas Thatsächliches erscheint,also weiset es auch jedesmal auf Thatsachen hin, be-zeichnet eine Handlungsweise oder wirkliche Ereig-nisse, und will zum Handeln anregen. Die Parabel,welche eine besondere Gestalt der Rede ist, nimmtihre Beziehung auf das Erkennen und Wissen, willbelehren, richtigere, deutlichere Einsicht hervorbrin-gen: sic stellt irgend ein Lehrstück oder eine Ansichtdes Gottesreichs dar, und sucht sie eindringlich, klarund annehmlich zu machen. Wie schon die Namenandeuten, so setzt die Parabel die zwei verschiede-nen Gegenstände zur blossen Vergleichung nebeneinander, und lässt die Gleichheit oder Achnlichkeitdes Einen aus und an dem Andern bemerken, ohnedieses für jenes selbst zu nehmen. Schon durch denAusdruck sind und bleiben hier die Gebiete des Sinn-