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ehe Verketzerung von jenen, 'wie um die Consequenz-macherei von diesen. Indem vir uns keiner Partei,keiner Menschcnautorität, wie sic lieisse, in geistigenDingen, im Glauben, in der Forschung, unterordnen,sondern unsre evangelische Freiheit in der weitestenAusdehnung in Anspruch nehmen und gebrauchen: sokönnen und dürfen wir auch keine Einrede von be-schränkten Standpuncten herkonunend, oder auf mensch-liches Ansehen gestützt annehmen; so müssen wir unsBeurtheiler wünschen, welche, von vorgefassten Mei-nungen frei, zusammenhängenden Denkens nicht unge-wohnt, gesundem Menschenverstände nicht abhold, undvor allen Dingen des Verständnisses der ncutestamen-tischen Grundsprache mächtig sind. Denn aus demGrundtext, der uns hinlänglich klar und deutlich vonder Sache zu reden scheint, ist unsre Ansicht er-wachsen ; auf ihn will sie sich vorzugsweise stützen.Also, wie einst Luther, mit Sprüchen der hei-ligen Schrift und mit klaren vernünftige nGründen hegehren wir bestritten, und, so wir imIrrthuin befangen sind, widerlegt zu werden. DieWahrheit und das Gute ist aus Gott. Beide habenden wesentlichen Vorzug, dass sie ihre Frucht in sichseihst tragen und den gewissen Sieg jederzeit mit sichfüll ren. Nichts vermag für immer ihnen zu widerste-ste h’en, dafern sie nur auf die rechte Weise ans Lichtgefördert, mit ruhiger Festigkeit behauptet werden.Dass wir nichts als diese heiligsten Güter der Mensch-heit wollen, und auch, wo Avir geirrt haben sollten,die Wahrheit gesucht, dem Rechten redlich nachge-slreht haben, dess gibt uns unser GcAvissen Zeugniss.Mit gleich warmer Liehe zum Christenthum, mit fester