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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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fiir seine Meinung Zeugniss enthalten oder zu ent-halten scheinen, lässt aber diejenigen unbeachtet, ausdenen das Gegentheil hervorgeht.

Das volle Yerstämlniss der christlichen Urkundenmuss Frieden und Versöhnung der getrennten Parteienherbeiführen. Je weiter inan darin fortschreitet, undsich einer gesunden, gründlichen Auslegung befleissiget;je mehr man den innern Kern des Wortes Gottes,d. h. die ewige Wahrheit und das ewig Gute seihst,in den heiligen Büchern zu suchen und zu findenversteht, welchem kein denkender Geist je seineZustimmung versagen kann, so w ie er von Zufällig-keiten und unwesentlichem Beiwerk abzusehen sichgewöhnt; desto mehr wird von diesem höheren Stand-punctc aus die christliche Offenbarung als in ihremGrunde und Wesen vernünftig, dem denkenden Geistallewege befriedigend, aber ebenso werden auch dieletzten Ergebnisse der gesunden, ihre Grenzen nichtüberschreitenden Vernunft, die höchsten Erkenntnissephilosophischen Nachdenkens, weit entfernt der Offen-barung durch Christum zu widerstreiten, vielmehrächtchristlich erscheinen. Gleicherweise, je wenigerman fernerhin Christenthum mit Kirchenthum ver-wechseln, die Bekenner des erstem bloss nach äusser-lichen Kennzeichen würdigen; je mehr man Glauben,Frömmigkeit, religiöse Vorzüglichkeit, als Sache desinwendigen Menschen anzusehen sich gewöhnen wird;um so gewisser müssen Iieligionsstreitigkeiten, Spal-tungen, Verketzerung, Verfolgungssucht, Glaubenshassund Glaubcnsgerichte mit allem daraus entspringendenschrecklichen Unheil aus der Christengesellschaft ver-schwinden. Die Verschiedenheit kirchlicher Gebräuche