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Sachen der Erscheinungen aufzusuchen, beide miteinander auf eine verständliche Weise zu verknüpfen,und auch da, wo jene unsern Blicken verborgen undnur Gott bekannt sind, sie vorauszusetzen. Dagegenüberspringt die religiöse Betrachtungsweise der Dingegern die Mittelursachen, oder legt kein besonderesGewicht darauf. Dem frommen Gemiith kann dasKleinste, Avie das Grösste, ja Alles als ein grossesWunder Gottes erscheinen. Mit gutem Recht führter Eins Avie das Andre auf Gott, äls den wahrenErheber und Regierer aller Dinge, zurück. BeideBetrachtungsweisen haben ihren Grund im Wesen undLeben des Menschen: die eine ist ihm so natürlichals die andre, und keine an sich verwerflich. FürGott ist nichts ein Wunder, vielleicht auch für unsVieles im zukünftigen Lehen nicht mehr.
Dass die Verfechter beider entgegengesetztenAnsichten sich gleicherAveise auf die heilige Schriftberufen können, ist nach Lage der Sache sehr natür-lich. Zahlreiche Stellen lassen sich für die eine, Aviefür die andre leicht nachwciscn. Aber eben dieseshätte auch die Streitenden zu der Ueberzcugung füh-ren sollen, dass sie unfehlbar in einer Einseitigkeitbefangen, durch einen Irrthum verblendet wären, unddass ein Gegensatz in der eben bemerkten Weiseüberall nicht statt linden, und so Avenig in der SchriftnachzuAveisen als vorauszusetzen seyn dürfte. Un-möglich können sie doch Jesum und seine Apostel miteinander, oder gar mit sich selbst in Widerstreit,betreffend die wesentlichen Grundvorstellungen desChristenthums, ja aller Religion, setzen Avollen. Aberjeder Streitex* macht avoIi! die Stellen geltend, Avelche