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Die christliche Lehre vom heiligen Abendmahl nach dem Grundtext des neuen Testaments : mit e. Abriss d. Geschichte dieser Lehre ; ein Versuch
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nissvolle in willkürlich-menschliche, nichts erklärendeRedensarten gefasst, wie wenn diese nun das Göttlicheseihst wären, darbicten und mit aberwitzigen Con-sequenzen die ganze Christenwelt zur unbedingtenAnnahme derselben zwingen wollen. Kann jenes ohneBedenken jedem Christen angennitlict werden, so wirdgegen dieses der freie Geist denkender Wesen immerund ewig sich sträuben. Mit der frommen Ehrfurchtgegen das Höchste, dem menschlichen Verstände En-erreichbare, mit der gläubigen Anerkennung der Tie-fen der Gottheit und göttlicher Geheimnisse, verträgtsich aber sehr wohl das Bestreben, solche so vielmöglich in Harmonie mit unsers eigenen Geistes Denk-gesetzen zu bringen, im Zusammenhänge zu erken-nen, nach unsrer Weise uns deutlich zu machen.Jeder Versuch dieser Art kann ohne die mindesteGefahr für das Heilige einem Jeden, der ihn anzustellensich fähig und geeignet fühlt, freigelassen werden, undmuss, seihst wenn niemals, was doch in keinem Fallebehauptet werden kann, ein vollständiges Gelingen zuerwarten stände, wenigstens unvcrwelirt bleiben. IhreSchranken muss die menschliche Vernunft anerkennen,und darüber hinaus sich nicht übermiithig erhebenwollen: aber in demjenigen, was innerhalb ihres

Gebietes liegt, darf sie nichts sieb selbst oder ihrWidersprechendes zugleich annehmen, oder dem Un-sinn huldigen. Nichts thürichter, als mit dem Glaubendie Wissenschaft ersetzen und die Forschung unnützmachen zu wollen.

Eine Grenzlinie zwischen dem Natürlichen undEiebernatürlichen, (Wunderbaren,) zwischen mittel-barem und unmittelbarem Wirken Gottes in der Natur