liebe Verkörperung des Geistigen, die Sache selbstAvird dadurch um nichts deutlicher. Gleichwohl kön-nen wir den Zusammenhang und das VVechscIverhält-niss zwischen ihnen so wenig bezweifeln, als ZAvischenGeist und Leih in unsrer eigenen Persönlichkeit, de-ren wahres und Avesentlichcs Vcrhältniss wir glcicli-Avohl auch nicht zu erkennen im Stande sind. Ist dochalles Entstehen und Vergehen, Erzeugung und Tod,Lebensanfang und Lebensende, oder was wir so nen-nen, fiir uns verborgen und dem nachdenkenden Geistein undurchdringliches Geheimniss. ■
Demungeachtet müssen wir für die Betrachtung,wollen wir nicht alles verwirren und ein klares Erken-nen überall unmöglich machen, die beiden Gebietestreng A r on einander gesondert halten, und nicht inbunter Vermischung dem Einen beimessen, Avas derNatur der Sache nach nur dein Entgegengesetzten zu-kommen kann, von diesem aber gerade hinweggedachtwerden muss. Also Avil- dürfen auf das Geistige undInnerliche nicht die Eigenschaften des Materiellen nrnlAeusserlichen übertragen, und eben so Avenig umge-kehrt. Hätte man dieses jederzeit bedacht, wie vieleder Christenheit unwürdige Ansichten und unseligeStreitigkeiten darüber wären nimmer zu Tage ge-kommen!
In dem Leben und Streben des einzelnen Men-schen zeigt sich uns gleicherweise jene zAvicfache undentgegengesetzte Richtung. Nach oben trachtet ervermöge seines Geistes, und gehört Gott und demHimmel an : nach unten zieht ihn seine irdische Natur,vermöge Avelcher er der Sinnenwelt samt ihrer Un-vollkommenheit und allen wandelbaren Verhältnissen