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Das ist eben die neue Rcligionsstiftung (xaivi'j Sia&riwj)der Liebe zu Gott und den Menschen, als unsern Brüdern.S. 286.
4. Dieser Einheit und Gemeinschaft sollen die Christen stets
eingedenk sein und sie lebenskräftig unter sichdarstellen: Das ist der Sinn des „Thut das zu mei-
nem Gedächtniss.“ S. 287.
5. Aufs Pas sah fest wurde vom Stifter offenbar Bezie-hung genommen: Es war die Feier der Errettung aus
Aegyptischer Knechtschaft, und der alten Bundesstif-tuug durch Jehovah. S. 288.
Jetzt galt es die grössere Errettung der Menschheit vonder Sclaverei der Sünde, des Wcltdienstes: das ist die
neue Religionsstiftung. S. 28S.
6. Das Abendmahl erscheint als Fest des Dankes undfroher Lobpreisung Gottes für das durch den Er-löser uns gewordene Heil: das will insbesondere das Pau-linische , TO TT OT-t] QLOV T tj g SV k O y l Ot g , U £vl OJ'oÜ-
ftev, y.xh. bedeuten. S. 289.
Diese den heil. Urkunden so gemässe, als dein denkendenMenschen unanstössige Ansicht, ist weit entfernt, die Abend-mahlsfeier ihres religiösen Moments entkleiden und auslee-ren zu wollen: aber sie fasst selbige als dem höheren Le-hen des Geistes im Wesentlichen zugehörig auf, und willnur das Opus operatuin in seiner Materialität als erfolglosdarstelleu. S. 290.
Die Gegenwart Christi im Abendmahl wird ange-nommen. nur nicht die leibhaftige, sondern die geistige.S. 292.
Ueber die Art und das Maass der Wirksamkeit dieserGegenwart auf die Seelen der Gläuhigeu bestimmen dieheil. Schriften nichts. S. 293.
Auch für uns ist und bleibt dieses Gelieimniss. S. 293.
Nur müssen wir rohsinnliche 1 orstellungen auf alle Weise ent-fernen , und uns insbesondre von den eignen AussprüchenChristi (.Matth. XVIII, 20. XXVIII, 20t Job. XIV, 8.24. 28.) leiten lassen. S. 294.