XII
den falschen Schein bewirken wollen, als existiredasselbe jetzt nirgends mehr und ich hätte gegenein leeres Phantom gekämpft. Mit dem nirgendsnäher bestimmten täuscherischen Ausdruck, reellund Realität, treibt er ein durchgängiges Gau-kelspiel, indem er denselben zum Gegensätze baldder symbolischen, bald der sinnlich - materialisti-schen Vorstellung macht. Bei dieser offenbarenTaschenspiclerei verwirft und verficht er nach Ge-fallen die katholische Abendmahlsichre und dieilir entgegenstehende symbolische Auffassung, Nie-mand aber erfährt, ob von geistigen oder leibhaf-tigen Bingen, von sinnlichem oder übersinnlichemGenuss die Rede gewesen. Mittelst dieses Blend-werks ist es dem Ilrn. Sen gl er möglich gewor-den, nicht bloss die Verwandlung von Brod undWein im Abendmahl, womit sich gute Katholi-ken bisher begnügten, sondern auch die wirk-liche (reelle) Verwandlung des jedesmalfungirenden Priesters in die Person Chri-sti selbst, was unkatholisch ist, obendrein zubehaupten. Der Sen gl er sehe Abcndmahlsprie-ster ist „schuldlos, ohne Fehler, nicht ausder Zahl der Sünder, wie der ewige Hoheprie-ster Hebr. VII, 26.“ — „seine individuellePersönlichkeit ist aufgehoben,“ „seineinnere. Disposition“ (also, wenn er auch derschändlichste Verbrecher wäre?!) „hat keinen