da den Galimathias eines Wahnwitzigen zu ver-nehmen glaubt, sind, wie aus Vergleichung vonS. VIL. und VIII. der Vorrede beiuerklieh wird,freie und ■wahrhaft ergötzliche Zugaben des Ver-fassers. An der Bekanntmachung des ganzen zuMainz erst im vorigen Jahre hcrausgegebenenProductes mag wohl die Tübinger theologische Fa-cultät nicht den mindesten Antheil gehabt haben.
Ilr. Sengler gehört zu den speculirenden Ka-tholiken, "welche durch allerhand künstliche Deu-tungen und willkührliche Eintragungen aus demwohlbekannten römischen Katholicismus, der ih-nen selber, so wie er ist, nicht mehr gefällt, et-w r as ganz Anderes zu machen bemüht sind, alser von jeher gewesen und, so lange er sich nochzu behaupten vermag, auch bleiben w r ird. Liessesich dieser moderne Katholicismus in Rom sehen,er würde olmfehlbar anathematisirt. Ilr. Seng-ler hat die Dreistigkeit, zu behaupten, nie habeJemand die materialistische Vorstellung vomAbendmahl, die ich bestreite, anerkannt. Entwe-der ist ihm also die ganze Geschichte des vonPaschasius Radbert so grell als möglich ausge-sprochenen, durch Concilienbeschlüsse feierlich be-stätigten, von vielen Theologen mit allen Kün-sten der Dialektik einerseits vertheidigten, andrer-seits bestrittenen grobsinnlichen Dogma seiner Kir-che fremd geblieben, oder er hat mit Vorbedacht