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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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2) Wird dies Maximum überstiegen, so erfolgt einNiederschlag, und zwar:

a ) in Wolken, vielleicht die Cirri * 1 )?

b ) in Nebeln, oder in Wolken, deren untere Flächemit der Erdoberfläche zusammenfällt Höhen-rauch;

c ) in Concrementen:

theils durch fernere Condensation der Wol-ken,

tlieils bei heiterem Himmel;

' theils ohne elektrische Explosionen Me-teorsteine,

theils mit elektr. Erscheinungen Feuer-kugeln;

theils in einzelnen kleinen Stücken,theils in gröfseren, dem Hagel analogen Con-glomeraten.

3) Dies gilt für die Gegenden aufserhalb des Be-reichs der magnetischen Pole. In der Nähe derselben

erzeugt werden konnten; seinen Argumentationen a priori da-gegen, dafs er nicht nachgewiesen hat, dafs die Schwerkraftbei den gewöhnlichen Lufttemperaturen (die Schwankungenmit inbegriffen, welche dieselben an der Erdoberfläche erlei-den) der Ccntrifugalkraft das Gleichgewicht halte, oder die-selbe an Intensität übertreffe. (Man sehe die hieher gehörigenAufsätze von Faraday in Bd. IX. und XIX. der Poggen-dorffschen Annalen.)

1) Eine Vermuthung, welche schon von vielen Anderen, z. B.von Thienemann a. a. O., aufgcstcllt worden ist. AuchWrangel sagt:Wenn das Polarlicht sich bis zum Zenith,oder nahe bis dahin sich erstreckte, verschwand cs in Gestaltschwacher lichter Wolken, die, nachdem das Leuchten ver-schwunden, weifslich blieben, und oft am folgenden Tage nochals wirkliche kleine krause Wolken am Himmel standen. Vgl.Poggendorffs Annalen. Bd. IX. S. 156.