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Polarmeeren 1 ), welche sich jedoch ungezwungen ausden hygrometrischen Erscheinungen, wie Scoresby an-führt, erklären lassen 2 ). Merkwürdig ist indessen, undscheint Haust eens Hypothese zu unterstützen, dafs indiesen Nebeln die Deklinationsnadel keine bestimmteDichtung mehr hat, wie dies Parry und Franklinnachgewiesen haben 3 ). Aber warum sieht man die-sen Nebel nur auf der See und an den Küsten, nichtim Innern des Landes, während die beiden nördlichenMagnetpole auf dem Festlande liegen? So erklärt Han-steen hieraus das dunkle Segment unter dem Bogenund die schwarzen Nordlichtslralilen, welche vonmehreren älteren und neueren Beobachtern im Nordenbeschrieben worden sind, und die Hansteen selbstsehr oft wahrgenommen hat. Man sieht nämlich oftschwarze Strahlen oder Säulen, gleich einem dicken,schwarzen Bauche, mit grofsem Ungestüm über odervor dem leuchtenden Bogen oder der ganzen leuchten-den Masse cmporschiefsen, welche dieselbe Beweglich-keit und Veränderlichkeit besitzen, wie die leuchten-den Strahlen.
Welches die gröfste Entfernung vom Pole sei, inwelcher Nordlichte wahrgenommen worden sind, oderwahrgenommen werden können, lälst sich nicht mit Ge-wifsh eit angeben. Niebuhr sagt 4 ), dafs inan in Ara-bien, Indien, Persien und Syrien keine Nordlichte kenne,indessen erinnert das Journal encyclope'dicjue 5 ) an eine
1) S ehweigge rs Journal. XLVI. S. 20.
2) Kiimtz Lelirb. der Meteorol. I. S. 373.
3) Capt. Parry Voyage for tlic discovery of a north -westpassage. London 1828. 16. I. p. 115.
4) Beschreibung von Arabien. S. 5.
5) 1771. Septbr.