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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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keine, scheint ein sehr starker Beweis für ihren atmo-sphärischen Ursprung zu sein. Hierzu kommt noch,dafs, wenn ihrer viele am Himmel sichtbar sind, sichauch immer viele von der ersten Grüfse darunter be-finden, während, wenn nur wenige erscheinen, diesewenigen immer klein sind. Jene Processe scheinenalso, wenn sie häufig sind, auch sehr stark zu sein.Hierzu kommt ferner die sehr geringe Höhe einigerSternschnuppen, welche aus Brandes und Benzen-bergs korrespondirenden Beobachtungen hervorgeht,und auch dieser Umstand scheint gegen den kosmischenUrsprung der Sternschnuppen zu sprechen. Anderehalten dagegen allerdings eine gröfsere Höhe, und könn-ten daher wol kosmischen Ursprungs gewesen sein, aber,da wir nicht auf alle dieselbe Erklärung anwenden kön-nen, so gilt auch hier Newtons Satz:Natura sirn-plex est, et rerurn causis superfluis non luxuriat.Benzenberg 1 ) ist daher geneigt, alle Sternschnup-pen für Atmosphärilien zu halten. Dürften wir eineVermuthung über ihren Ursprung wagen, so möchte esdie sein, dafs, wie Feuerkugeln und Meteorsteine Nie-derschläge der in der Atmosphäre befindlichen Dünsteanorganischer Stoffe sind, so die Sternschnuppen ihrEntstehen dem organischen Principe unserer Erdatmo-sphäre, welches wir im ersten Abschnitte sattsam nach-gewiesen zu haben glauben, verdanken. Da wenigstensfortwährend dergleichen organische Stoffe durch dieAusdünstungen der Pflanzen und Thiere emporgehobenwerden, wir aber nicht wissen, wie sie zur Erdober-fläche zurückkehren, da die, die wäfsrigen Meteore be-gleitende Quantität so überaus gering ist: w'ir ferner

1) Gilb. Annal. Bd. XIV. S. 50.