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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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nordamerikanischen Festlande in 30° 42'; in Labradorzu Nain (Br. 56° 55'), Hoffenthal (58° 2'); in Grön-land zu Lichtenau (Br. 61 0 5'), Neu-Herrenhut (Br. 64°14', L. 52° 20'); in Deutschland zu Karlsruhe vonBöckniann, in Weifsenfels von Hm. von Harden-berg, zu Halle von Arnim, zu Ittcrstädt bei Weimar(Br. 50° 59', L. östl. 9 u 1') vonZeising, und zwargleichzeitig 1 ). Ein ganz ähnliches Phänomen, aber vongeringerer Ausdehnung, beobachtete am 8. August 1800Priestley zu Northumberland in Pcnsylvanien 2 ).

5) Endlich will ich noch daran erinnern, dafshäufig Meteorsteine während der Gewitter herabgefal-lcn sind, wie, um nur ein Beispiel anzuführen, der zuEpinal am 13ten September 1S22 3 ).

Je sicherer die so eben angeführten Thatsachen,wenn wir sie im Zusammenhänge betrachten, uns überden Ursprung der Feuerkugeln und Meteorsteine be-lehren, so dafs die Theorie von ihrem atmosphärischenUrsprünge kaum noch einem Zweifel unterliegen kann,desto weniger sind wir im Stande, über den Ursprungder Sternschnuppen irgend etwas bestimmtes aufzustel-len. Wir haben zwar schon oben mannigfache dieSternschnuppen begleitenden Erscheinungen angeführt,sobald sie Analogie mit den bei dem Phänomene der

1) Alex. v. Humboldt Voyage aux reg. c'quinox. Vol. IV.p. 34 53. Philos. Transact. ofthe American Society. 1804.Vol. VI. p. 29. Gilb. Annal. III. S. 87. VI. S. 191. XIII. S. 255.XIV. S. 116. XV. S. 107. Voigt Magazin für Naturkunde.IX. S. 468.

2) Gilb. Annal. Bd. XI. S. 476.

3) Ebendas. Bd. LXXII. S. 323 folg.