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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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voriibcrgelien sehen 1 )? Hierzu kommt, wie schonWrede bemerkt hat 2 ), dafs die geringe Tiefe, mitwelcher diese Körper in unseren Erdboden eindringen(wovon wir oben gehandelt haben), der grofseu Ge-schwindigkeit, welche sie durch das Herabfallcn vomMonde erlangen müfstcn, widerstreitet, dafs die Zeitihres Falles vom Monde zu uns viel zu lang ist, alsdafs sie glühend bleiben könnten, dafs endlich die Me-teorsteine nicht in so tiefen Breiten herabfallen könn-ten, wie dies in Sibirien und bei den Esquimaux ge-schehen ist 3 ). Bedenkt man ferner, dafs alle Meteor-steine, ohne Ausnahme, Substanzen enthalten, w j elchesich auf unserer Erdoberfläche vorfinden, und dafs eswol nicht ganz wahrscheinlich ist, dafs der Mond ausdenselben Bcstandtheilen zusammengesetzt sei, wie un-sere Erde, und dafs die Hypothese vonLaplace unsdurchaus keinen Aufschluls über das die Lichterschei-nungen begleitende Getöse giebt, so werden alle hierzusammcngeslelllcn Einwürfc wol hinreichen, die schein-bare Unterstützung abzmveisen, welche dieser Hypo-these aus der Erscheinung erwachsen könnte, dafs dasspecifische Gewicht der Meteorsteine im Allgemeinenmit der mittleren Dichtigkeit des Mondes übereinstimmeund uns den Glauben benehmen, dafs wir mit dem Tra-banten unserer Erde auf eine solche, wahrhaft wunder-bare Art in Verbindung ständen. Die Hypothesevon Brewster, aus der man wol den Ursprung derisolirten Steinmassen, welche die Felder Pommerns,

T) Gilb. Annal. Bd. LXYIII. S. 366. LXXI. S.385. ChladnisWerk Abllieil. 7. S. 3 t.

2) Gilb. Annal. Bd XIV. S. 91.

3) Obwohl dieses Argument zu entkräften nicht schwer fällt.