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eher sic entstanden sind, indem wir die Ansichten derAlten übergehen wollen, die wir weitläufig in der Me-teorologin velerum Graecorurn et Romanorurn. Cap. II.§.6 — 10. auseinandergesetzt haben, so ist die erste,welche beim Erwachen der Meteorologie in den neue-ren Zeilen uns entgegentritt, diejenige, welche schonvon Glauber *), der nebst dem Jesuiten Troili,dem Verfasser des Buches: ,, Deila caduta di un sassodell’ aria ragionarnenlo.” (Modena 1766.) zuerst dasIlerabfallen der Meteorsteine als unzweifelhaftes Phä-nomen aufstellte, angenommen worden ist, nämlich:dafs sie in unserer Erdatmosphäre erzeugt würden.Lavoisier und Volta glaubten, die höheren Regio-nen unseres Luftkreiscs seien mit einem brennbarenFluidum angefüllt, welches der Sitz des Nordlichtesund anderer feuriger Meteore sei. Diese Meinung magimmerhin nicht unwahrscheinlich sein, so viel ist jedochgewifs, dafs dieses Fluidum nicht, wie Lavoisier undVolta meinten 1 2 ), Wasserstoffgas ist, weil die Theil-clien desselben sich mit den Molekülen der übrigenGasarien in der Atmosphäre nicht repellircn, wie mandaraus ersieht, dafs es sich durch diese Gasarten fastaugenblicklich verbreitet und mit ihnen mengt. Eineganz ähnliche Ansicht über das Entstehen der Meteor-steine, wie Lavoisier, hatte Murray 3 ) späterhinaufgestellt: er meinte nämlich, dafs das Wasserstoffgas,vermöge seiner auflüsenden Kraft, die Bestandtheile derMeteorsteine in die höheren und höchsten Regionender Atmosphäre erhöbe, wo bei Temperaturveränderun-
1) Jourhai de Physique. Tom. XC. p. 26.
2) S. oben S. 4. Anmerk. 2.
3) Philosoph. Magaz. LIV. p. 39.