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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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von der Wolke getrennt, durch die Luft flog. Hiehergehört die von Wrede 1 ) beobachtete Feuerkugel,welche er unter einer sehr dunkeln Wolke wahrnahm.Ohnehin wird in den Fällen, wo ihrer keine Erwäh-nung geschieht, nie ausdrücklich angeführt, dafs sie nichtwahrgenommen sei. Einer sehr merkwürdigen hiehergehörigen Feuerkugel gedenkt Benzenberg 2 ), welcheim Jahr 1791 beobachtet worden war. Sie entstandaus einer dunklen, fortwährend blitzenden und stürmen-den Wolke (dabei hörte man keinen Donner), halteeine vollkommene Rotation um ihre Axe, wobei sichihr Volumen fortwährend vergröfserte, und zog hori-zontal mit der Erdoberfläche von S.O. nach N.W. zu.Die Rotation ist bei gröfseren Meteoren häufig wahr-genommen worden 3 ).

Die Bahn der Feuerkugeln und der Aerolitliendurch die Luft wird für parabolisch gehalten; aber derWinkel, welchen die Parabel mit dem Horizonte bildet,differirt aul'serordenllich; denn so stiefs der 1783 inFrankreich gefallene Aerolith vor sich hin, und beiStannern fiel einer so schief, dafs er eine nur 2" tiefeund doch 2 ' lange, fast horizontale Rinne schlug, wäh-rend dagegen die in Maine 1768 gefallenen Steine un-ter einem sehr beträchtlichen Winkel, und die bei Or-leans 1810, so wie der in Kalabrien 1755 nach allge-meiner Aussage fast völlig senkrecht herabkamen. DerAerolith von Konnektikut 1807 explodirte nach seinemAnkommen auf der Erdoberfläche und gleichzeitigem

1) Gilb. Annal. XV. S. 112.

2) Gilb. Annal. XI. S. 477.

3) Schweiggers Journal. VI. S. 38. Gilb. Annal. Bd. LXI.S. 112.

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