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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
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den und Dänemark noch keine beobachtet worden; auf4 in Rufsland, von denen noch ein Theil in das süd-liche fällt, kommen 6 in England, dessen Temperaturbei weitem höher ist, und von hier aus nehmen sie imAllgemeinen zu, je mehr man sich dem Aequator nähert.Aufserdem mufs (über noch ein anderer Grund in derNatur des Landes selbst liegen, da die Menge der Stein-fälle in Italien, Deutschland und dem südlichen Frank-reich aufser allem Verhältnifs mit denen in anderenLändern steht. Dasselbe gilt von Isle de France nachden Berichten von le Gentil 1 2 ). TJeberhaupt schei-nen die Acquatorialgegenden an diesen Feuermeteorenreicher zu sein, als die gemäfsigte Zone, wie aus DonUlloas Beobachtungen hervorgeht , ), an Sternschnup-pen wenigstens sicherlich nach v. Martius 3 ) und M o-linas 4 ) Bemerkungen. So beobachtete ungeheureMassen von Sternschnuppen AI. v. Humboldt 5 ) zwi-schen Madera und der afrikanischen Küste, besondersin der. Gegend der kanarischen Inseln; vorzugsweisesah er sie aber in der Nähe der Vulkane von Quitound der vulkanischen' Küste von Guatemala. Die au-fserordentliche Menge und Gröfse der Sternschnuppenin Arabien setzte Niebuhr 6 ) in Verwunderung.

Der Ursprung der Meteorsteine aus einer Wolke

1) Voyage aux mers des Indes. Tora. V. p. 50.

2) Gilb. Annal. XIV. S. 65.

3) v. Spix und v. Marlius Reise nach Brasilien. I. S. 81.Um Mitternacht pflegten sie gegen S., am Morgen gegen N.O.hinzufallen, was wahrscheinlich von den um diese Tageszeitherrschenden Windrichtungen herriilirte.

4) Histoire naturelle du Chili. Paris 1789. p. 17.

5) Voyage aux reg. equin. Tom. I. p. 79.

6) Beschreibung von Arabien. Kopenhagen 1772. 4. S. 5.