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S. F. Lacroix's Einleitung in die Differential- und Integral-Rechnung
Entstehung
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cosnx4(cosx-j-^1 sinx)"-s-l(cosx1 siiix)"

und zwar für jeden beliebigen Werth von n: man kann hierausschließen, daß

n" -j- v" 2 cos NX,

und allgemein

I» IN 2 cos (nm) X;

ferner ist leicht zu sehen, daß nv1: man hat folglich

/ 2n (n1) >

2'^^cosx"i 2 cosnx -j- 2n cos (n2) x --^ cos (n4) x

1.2

2n(n1)(u2)

273

cos(n6)

x

oder, wenn man beide Seiten durch 2 dividirt,

11-<

1

2" cosx" ^cos nx -j- ^cos(n2 )x-j- cos (n 4) x-j-

n(n1)(n2) ,

-iT^TZ-E (n6) x -s- w.^).

Setzt man diese Formel wie die des Newton'schen Binoms fort,so gelangt man zu Cosinus negativer Bogen; aber sie sind genaudieselben, mit denen ihrer entsprechenden positiven Bogen: mankann also cos(mn)x statt cos (nir>)x schreiben.

Der Werth, welchen wir so eben für cos x-> gefunden ha-ben, ist nicht blos aus den Fall beschränkt, wenn n eine ganzeZahl ist; er gilt eben so für die Fälle, wenn n gebrochen odernegativ ist. Uebrigens ist er im erstem Falle einer Vereinfachungfähig, die ich jetzt kennen lehren will,

In der Entwickelung von (n^j-v)" haben, wenn n eineganze Zahl ist, die Glieder, welche gleich weit von den beidenäußersten abstehen, denselben Coesfizientcn; dasselbe wird der Fallseyn in dem Ausdrucke

cos nx -j- ^ cos (n2) x

n(n1)1.2

cos (n4) x -j-

»("Y(n2)

1.2.3

cos (n6) x -j- !t.

und außerdem gehören die Cosinus, welche von den beiden äußer-sten Gliedern dieser Formel gleich weit abstchen, zu gleichen Bo-gen. Denn da ein Glied, welches um eine Distanz in vomersten absteht, mit cos(n 2-n)x behaftet ist, so ist das letzteselbst mit cos (n 2n)x oder mit cos nx behaftet; und gehtman von diesem zurück bis zu demjenigen, welches um >n Gliedervon ihm absteht, so findet man nothwcndig cos (n->-2m)x, odercos(n2-n)x: aber nach dem oben Gesagten, sind cor(n2iu)xund cos(n 2m)x einander gleich. Es folgt hieraus, daß