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S. F. Lacroix's Einleitung in die Differential- und Integral-Rechnung
Entstehung
Seite
80
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So sind wir also zu dem Ausdrucke des Cosinus eines vielfachenBogens auf eine sehr einfache Weise gekommen; und man mußwohl darauf Acht haben, daß er, obgleich mit imaginären Größenbehaftet, doch nichts desto weniger reell ist; denn diese imagstnaren Größen verschwinden alle in der Entwickelung der angc-zeigten Potenzen. Man hat nämlich:

_ ._u H - .-IIL

(cosx-j-^i sin x)"cosx -ss ^ ss"s cosx siux

n(nl) - "2 - 2

---- cos X sin X re.

_ _II n ^-III

(cos X1 sin x)" oosx ^ ss'> cosx sin x

n(n1) -n-2 -2

^ cosx sin X -s- rc.;

addirt man die erste Entwickelung zur zweiten, und dividirt als-dann durch 2, so findet man

" n(ni)a-2-2

cos nxcosx- cosx sin x -ss

n(n1) (n2)(n3)2 . Z . 4

cv8X

-rc.

Es ist nicht nöthig, zu bemerken, daß diese Reihe alle Malbegrenzt seyn wird, wenn n eine ganze und positive Zahl be-zeichnet; sie folgt in dieser Beziehung den nämlichen Gesetzenwie die Formel des Binoms, woraus sie hergeleitet ist.

Setzt man für und oihren Werth in die

Gleichung

gin I _g-«X // 1

8!N NX

so findet man

SIN NX

2 ^-l

(cosxss-'ss"1 sinx)"(oosx^^isnix)"

und wenn man entwickelt, so kommt, wenn man die Gliederweggelassen, welche sich aufhcben, und welche nun reelle Gliedersind, und nachdem man durch i dividirt hat,

. n(n 1)(n 2)-N3- 3

8MNXncosx^^smx-^--oosx 8NIX -ss

n(n 1)ln 2)(n 3)(n 4) II5

^ cosx sin x rc.

2 . 3 . 4 . ü