So sind wir also zu dem Ausdrucke des Cosinus eines vielfachenBogens auf eine sehr einfache Weise gekommen; und man mußwohl darauf Acht haben, daß er, obgleich mit imaginären Größenbehaftet, doch nichts desto weniger reell ist; denn diese imagstnaren Größen verschwinden alle in der Entwickelung der angc-zeigten Potenzen. Man hat nämlich:
_ ._u H - .-II—L
(cosx-j-^—i sin x)" —cosx -ss ^ ss"—s cosx siux—
n(n —l) - "—2 - 2
---- cos X sin X — re.
_ _II n ^-II—I
(cos X ——1 sin x)" — oosx — ^ ss'—> cosx sin x —
n(n—1) -n-2 -2
— ^— cosx sin X -s- rc.;
addirt man die erste Entwickelung zur zweiten, und dividirt als-dann durch 2, so findet man
—" n(n—i)—a-2-2
cos nx—cosx-—— cosx sin x -ss
n(n—1) (n—2)(n—3)2 . Z . 4
cv8X
-rc.
Es ist nicht nöthig, zu bemerken, daß diese Reihe alle Malbegrenzt seyn wird, wenn n eine ganze und positive Zahl be-zeichnet; sie folgt in dieser Beziehung den nämlichen Gesetzenwie die Formel des Binoms, woraus sie hergeleitet ist.
Setzt man für und o—ihren Werth in die
Gleichung
gin I _g-«X //— 1
8!N NX
so findet man
SIN NX
2 ^-l
(cosxss-'ss"—1 sinx)"—(oosx—^^isnix)"
und wenn man entwickelt, so kommt, wenn man die Gliederweggelassen, welche sich aufhcben, und welche nun reelle Gliedersind, und nachdem man durch i dividirt hat,
. n(n 1)(n 2)-N—3- 3
8MNX—ncosx^^smx-^—--oosx 8NIX -ss
n(n — 1)ln — 2)(n — 3)(n — 4) II— —5
^ — cosx sin x — rc.
2 . 3 . 4 . ü