Druckschrift 
S. F. Lacroix's Einleitung in die Differential- und Integral-Rechnung
Entstehung
Seite
79
Einzelbild herunterladen
 

79

2 sinxcosx

1 g 2x^1»

2^-i '

aber cs ist leicht zu sehen, daß die 2te Seite nichts Anderes istals der Werth von s!»2x, weil man dazu'kommen würde, wennman in den Ausdruck des si» x, 2x statt x setzt: man erhält also

sin X cos X ^ sin 2 x.

Wollte man sin X cos 2 haben, so hätte man erhalten

-si

sin xcos 2 ^-2^^^-- V-2->'

also ^

g(x->-L) I. s(x-1-2) l ^ s(x-2) 1 6-(x-2) r

sinxcos-^ --272/^1 '

aber es ist einleuchtend, daß

tz(x-I-L) 1 -g . . , .

- SIN (x-si-2),

2 s ^1

tz(x 2 ) e(x-2)

: sin (x2);

2s^-l

folglich

sin x cos 2 si (sin(x-s-2) -s- sin (x2)).

Diese Formel ergibt sich zwar sehr einfach aus den bekanntenWerthen von

sin (x-j-2) sin x cos 2 -si sin 2 cos x,sin (x 2) sin x cos 2 si» 2 cos x,

wenn man sie zu einander addirt; aber das Mittel, welches wireben angewendet haben, führt viel leichter zu den allgemeinen For-meln , wie man sogleich sehen wird.

Da

§. 47 .

cos x-s-^Hi sinx,

0 cosxisinx,

so erhalt man, wenn man beide Seiten dieser Gleichungen zurPotenz n erhebt,

b«x ^1 (cog X -si sin x)"

e ^ (cos x^1 sin x)";

also

cos NX:

(cos x-sisi^1 sin x)"-si (cos X1 sin x)"

2